Ungarn bestellt ukrainischen Botschafter ein und will sich bei der NATO über die Ukraine beschweren

Ungarn bestellt ukrainischen Botschafter ein und will sich bei der NATO über die Ukraine beschweren

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Ukrinform Nachrichten
Der ungarische Außenminister beabsichtigt, sich bei der NATO über das Vorgehen der Ukraine gegenüber Einwohner in Transkarpatien zu beschweren. Ihm zufolge „führe die Ukraine Maßnahmen zu Spannungen in Beziehungen mit Ungarn durch“.

Dies schrieb der Ungarns Außenminister Peter Szijjártó in Facebook.

Ungarn halte das Vorgehen der ukrainischen Behörden in Bezug auf Ungarn in Transkarpatien für unzulässig und bestelle den ukrainischen Botschafter in Ungarn ein. Am 1. Dezember werde sich das Land während eines Treffens mit NATO-Mitgliedern über das Vorgehen der ukrainischen Behörden und Strafverfolgungsbehörden gegen die Ungarn beschweren.

 „Wir werden uns für die Ungarn in allen internationalen Foren einsetzen“, erklärte Szijjártó.

Wie bereits berichtet, hat der Sicherheitsdienst der Ukraine in Transkarpatien genehmigte Durchsuchungen bei Funktionären eines der örtlichen Wohlfahrtsfonds durchgeführt.

Bei den Durchsuchungen fanden Ermittler eine Reihe von Druckmaterialien, die das so genannte "Große Ungarn" und die Schaffung einer ethnischen Autonomie in Transkarpatien popularisieren.

Die Beteiligten werden auch verdächtigt, Gelder zu veruntreuen, die doppelte Buchhaltung zu führen und Gelder zu verwenden, die von Ungarn zum Nachteil der staatlichen Sicherheit der Ukraine bereitgestellt wurden.

Am 25. November wurde die ukrainische Botschafterin in Ungarn, Ljubow Nepop, ins ungarische Außenministerium einbestellt, nachdem dem ungarischen Ministerialbeauftragten, István Gregor, die Einreise in die Ukraine untersagt worden war.

Am Vorabend sagte der ukrainische Außenminister, Dmytro Kuleba, dass die Ukraine ein Einreiseverbot für zwei ungarische hochrangige Beamte verhängt habe. Er fügte hinzu, dass derzeit einigen Ungarn, die sich aktiv in die Wahlen in der Ukraine einmischten, die Einreise in die Ukraine untersagt worden sei.

nj


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