EU fordert Freilassung von Journalisten Asejew in Donezk
Das teilte die EU-Botschaft in der Ukraine auf Twitter mit. Unabhängige Journalisten und die Meinungsfreiheit zum Schweigen zu bringen sei inakzeptabel. Die EU fordere weiter die Freilassung aller Gefangenen in den nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebieten, heißt es.
The EU calls for the immediate release of 🇺🇦 journalist Stanislav Aseev. The silencing of independent journalists and freedom of expression is unacceptable. 🇪🇺 continues to call for the release of all illegally-detained prisoners in the non-government controlled areas of Ukraine. pic.twitter.com/iD4VHqauRq
— EU Delegation UA (@EUDelegationUA) October 23, 2019
Der ukrainische Journalist Stanislaw Asejew war zuvor in der so genannten „Volksrepublik Donezk“ zu 15 Jahren Haftstrafe verurteilt worden.
Wie Radio Free Europe/Radio Liberty am Dienstag unter Berufung auf Webseiten der Terroristen mitteilte, wurde Asejew „Bildung einer extremistischen Organisation“, „Spionage“, „Anstiftung zur Spionage“, „Aufrufe zur extremistischen Tätigkeit“, „öffentliche Aufrufe zu Handlungen, die auf Verletzung der territorialen Integrität gerichtet sind“ vorgeworfen.
Stanislaw Asejew schrieb Kolumnen für Radio Free Europe/Radio Liberty und Donbass.Realien. Nach verschiedenen Angaben wurde er entweder in Mai oder Juni 2017 inhaftiert.
Die Haftstrafe für Asejew verurteilten schon die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der Nationale Journalistenverband und die Direktorin von Amnesty International in der Ukraine Oxana Pokaltschuk. Sie verlangte auch seine Freilassung.