Ukrainisches Außenministerium fordert Freilassung von Roman Suschtschenko

14.02.2017 16:17 140

Das Außenministerium der Ukraine hat in seien Kommentar gegen die Entscheidung des Stadgerichts Moskau im Fall Roman Suschtschenko entschieden protestiert. Das Gericht lehnte am Dienstag einen Antrag der Verteidigung auf die Aussetzung der Untersuchungshaft für ihn ab. Der ukrainische Journalist wird damit bis zum 30. April in Untersuchungshaft bleiben. 

Die Ablehnung der Anträge auf die Aussetzung der Untersuchungshaft auf die Teilnahme des ukrainischen Konsuls an der Gerichtssitzung bestätigen nach Ansicht der Außenbehörde die Befangeneheit des russischen Gerichtswesens im Fall von Suschtschenko sowie die Tatsache, dass dieser Fall politisch motiviert sei.

„Das Außenministerium der Ukraine fordert von der russischen Führung Ende der Gewalt gegen den ukrainischen Bürger Suschtschenko und seine Freilassung“, heißt es weiter im Kommentar.

Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September festgenommen worden. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm Spionage vor und behauptet, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine erklärte, dass der Journalist kein Mitarbeiter der Aufklärung ist. Das Bezirksgericht Lefortowo in Moskau verlängerte die Untersuchungshaft für Suschtschenko bis zum 30. April 2017.

Roman Suschtschenko ist seit 2002 in der Nachrichtenagentur Ukrinform tätig. Seit 2010 ist er der Ukrinform-Korrespondent in Frankreich.

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