Selenskyj traf sich in Davos mit Vertretern internationaler Wirtschaft, der Finanzwelt und der Energiebranche
Dies teilte der Pressedienst des Präsidentenamtes mit, berichtet Ukrinform.
„In Davos hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an einer Podiumsdiskussion von International Advisory Council for Ukraine's Recovery teilgenommen. Anwesend waren Vertreter internationaler Unternehmen, Finanzinstitutionen und Energiekonzerne. … Eines der Hauptthemen der Diskussion waren Wege bei Hilfe zur Bewältigung der Herausforderungen im Energiesektor, die durch den russischen Beschuss verursacht wurden. Zudem wurde die Erhöhung der Investitionen in Projekte in der Ukraine nach Erreichen eines dauerhaften Friedens erörtert“, heißt es in dem Bericht.
Das ukrainische Staatsoberhaupt äußerte seine Überzeugung, dass dies möglich sein werde, sobald die Ukraine verlässliche Sicherheitsgarantien erhalte.
„Was die Sicherheitsgarantien für unsere Leute angeht: Das ist sehr wichtig. Aber das ist auch für Investitionen und Unternehmen. Das ist für alle. Und das ist gut so. Und wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir, die Europäer und die Amerikaner verstehen, dass wir alle Sicherheitsgarantien brauchen, zuallererst von Amerika und dann von Europa. Ich hoffe, dass wir das Wiederaufbau- und das Wohlstandspaket, an dem unsere Teams derzeit arbeiten, werden abschließen können“, sagte der Präsident.
Bei dem Treffen wurde auch die Geschäftstätigkeit in der Ukraine unter den Bedingungen des umfassenden Krieges erörtert. Selenskyj merkte an, dass die heimische Wirtschaft trotz des Krieges weiterarbeitet und sich entwickelt und vor allem moderne Technologien und Innovationen ins Leben ruft.
An dem Treffen nahmen die EU-Kommissarin für Erweiterung, Östliche Nachbarschaften Marta Kos, der EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis, der Präsident der Weltbank, Ajay Banga, der Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, Alexander De Croo, der Vorstandsvorsitzende von BlackRock, Larry Fink, sowie Gründer und Führungskräfte der folgenden Unternehmen teil: Fortescue (Australien), Vestas (Dänemark), Schneider Electric (Frankreich), Siemens Energy (Deutschland), TenneT (Niederlande), Equinor (Norwegen), Sonae (Portugal), Vattenfall (Schweden), ABB (Schweiz), Koç Holding (Türkei), Bank of America (Großbritannien), Arup Group (Großbritannien), Henry Schein (USA), AES (USA), Bunge Global (USA), Citi (USA) und Goldman Sachs.
Wie berichtet, bezeichnete Wolodymyr Selenskyj das Treffen in Davos mit US-Präsident Donald Trump als positiv.
Foto: Präsidialamt