Nicht nur Problem der PrivatBank: Präsident ruft Beratung zu notleidenden Krediten zusammen

Nicht nur Problem der PrivatBank: Präsident ruft Beratung zu notleidenden Krediten zusammen

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Ukrinform Nachrichten
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat eine Beratung  durchgeführt, um vorrangige Schritte für die Belebung der Bankkredite als eine der Voraussetzungen zur Beschleunigung des Wachstums der ukrainischen Wirtschaft festzulegen.

Das teilt die Pressestelle des Staatschefs mit.

Wie Premierminister Olexij Hontscharuk erklärte, hätte die Ukraine enorme Mengen an Mitteln auszugeben - knapp 300 Milliarden Hrywnja, um Bankkunden zu schützen und die Stabilität des Finanzsystems zu erhalten.

Dem Premierminister zufolge wolle der Finanz- und Wirtschaftsblock der Regierung seine Bemühungen auf die Beseitigung der staatlichen Banken von notleidenden Krediten konzentrieren.

Der Chef der Nationalbank der Ukraine (NBU) Jakow Smolij seinerseits machte deutlich, die Bank hätte den Bankensektor nach der Krise saniert, den Grundstein für seine vollwertige Arbeit gelegt. Allerdings  seien viele Probleme noch aktuell und das wichtigste sei notleidende Kredite.

"Die Ukraine ist ein Weltmarktführer zu diesem Ergebnis. Heute betragen die Problemkredite bei ukrainischen Banken rund 50% oder 566 Milliarden Hrywnja. Das ist eines der systemischen Risiken für unser Finanzsystem", betonte Smolij.

Er wies auch darauf hin, dass die Situation bezüglich der PrivatBank die schwierigste sei, denn das gesamte Portfolio an notleidenden Krediten seien Kredite an die bisherigen Eigentümer.

"Der Staat versucht, diese Mittel auf gerichtlichem Wege verschiedener Jurisdiktion in der Ukraine, Großbritannien, den USA und der Schweiz zurückgezahlt zu erhalten", betonte der NBU-Chef.

Die Finanzministerin Oxana Markarowa betonte, wie wichtig das System der Unternehmensführung im staatlichen Bankensektor sei.

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur Kreditwiederaufnahme ist die noch nicht abgeschlossene Gerichtsreform.

"Die Gerichte sind unabhängig und der Präsident darf sich in ihre Arbeit in bestimmten Fällen nicht einmischen, aber das bedeutet nicht, dass man nicht an der Qualität der Arbeit der Justiz insgesamt arbeiten muss", betonte Selenskyj.

An der Beratung nahmen auch Justizminister Denys Maluska, der Innenminister Arsen Awakow, Vertreter des Einlagensicherungsfonds für physische Personen, der staatlichen Banken und der Bankgemeinschaft sowie Leiter der Rechtschutzorgane teil.

nj

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