Russisches Schiff mit gestohlenem Getreide aus der Ukraine in Syrien, Außenministerium reagiert scharf

Russisches Schiff mit gestohlenem Getreide aus der Ukraine in Syrien, Außenministerium reagiert scharf

Ukrinform Nachrichten
Im syrischen Hafen von Latakia befindet sich ein russisches Frachtschiff mit Getreide, das von Russen in besetzen Regionen der Ukraine gestohlen wurde. Das berichtet der US-Sender CNN unter Verweis auf ein Satellitenbild von Maxar Technologies und auf Quellen in den ukrainischen Beamtenkreisen und in Schifffahrtsunternehmen.

Nach Angaben von CNN geht es um Massengutfrachter Matros Pozynich. Das Schiff ging am 27. April vor der Küste der Krim vor Anker. Am nächsten Tag wurde es im Hafen von Sewastopol auf der Krim gesehen. Von Sewastopol fuhr die Matros Pozynich nach Alexandria in Ägypten, von dort nach Syrien.

Ägypten wurde von der Ukraine im Voraus gewarnt, dass das Getreide gestohlen wurde, und die Lieferung wurde abgewiesen.

Die Matros Pozynich ist eines von drei Schiffen, die am Handel mit dem in der Ukraine gestohlenen Getreide beteiligt sind. Der Frachter hat an Bord 30.000 Tonnen Weizen aus der Ukraine.

Außenminister der Ukraine Dmytro Kuleba reagierte scharf darauf. „Russland ist ein dreifacher Verbrecher: Es zerbombte Syrien, besetzte ein Teil der Ukraine und jetzt verkauft das gestohlene ukrainische Getreide in Syrien“, erklärte er. Das Diebesgut habe niemanden und nie glücklich gemacht, so der Minister.

Kuleba betonte weiter, dass jeder, der am Handel oder am Transport des gestohlenen Getreides beteiligt ist, macht sich zum Komplizen. Er drohte allen Beteiligten mit rechtlichen Konsequenzen.

Dem Außenmister zufolge verzichteten Ägypten und Libanon nach Bemühungen der ukrainischen Diplomaten auf den Kauf des gestohlenen Getreides.

Das ukrainische Außenministerium warnte alle Länder, dass die russischen Getreide-Ladungen teilweise oder vollständig das gestohlen Getreide enthalten können. Die Behörde verurteilte entschieden die Handlungen der Besatzer, die das Getreide der ukrainischen Landwirte rechtswidrig beschlagnahmten und bezeichnete Russland als ein „Plünderland“.

Nach Angaben des Außenministeriums klaute Russland in der Ukraine mindestens 400.000 bis 500.000 Tonnen Getreide im Wert von 100 Millionen US-Dollar.


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