Luftabwehr neutralisiert 180 russische Kamikaze-Drohnen
Die Luftverteidigungskräfte der Ukraine haben 180 russische Angriffsdrohnen neutralisiert, ließ die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine im Online-Dienst Telegram melden.
19 Mai 2026
Die Luftverteidigungskräfte der Ukraine haben 180 russische Angriffsdrohnen neutralisiert, ließ die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine im Online-Dienst Telegram melden.
Präsident Wolodymyr Selenskyj gab in seiner abendlichen Ansprache bekannt, neue Operationen gegen das Aggressorland genehmigt zu haben.
Die russische Armee griff in den vergangenen 24 Stunden Charkiw und 13 weitere Ortschaften in der Region an. Dabei wurden zwei Menschen getötet und zwölf weitere, darunter ein Kind, verletzt.
Die Gesamtkampfverluste der russischen Besatzungstruppen vom 24. Februar 2022 bis 19. Mai 2026 werden auf etwa 1.351150 (+1140 zum Vortag) getötete und verwundete Invasoren geschätzt.
Letzten Tag beschoss die russische Armee 40 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurden zwei Menschen getötet, vierzehn weitere verletzt.
Am vergangenen Tag beschossen die russischen Besatzungstruppen 47 Ortschaften in der Region Saporischschja 858 Mal.
18 Mai 2026
An der Südfront dauern russische Sturmangriffe unter Einsatz von Kamikaze- Drohnen und Unterstützung aus der Luft an. Gleichzeitig führen ukrainische Truppen Gegenangriffe durch und vernichten feindliche Sabotagegruppen, sagte der Sprecher der Heeresgruppe Süd, Wladyslaw Woloschyn, im ukrainischen Fernsehen.
Die ukrainischen Streitkräfte ändern dank einer flexiblen Verteidigungstaktik, den Angriffen in russischem Hinterland sowie dem Einsatz der neuesten Technologien, insbesondere autonomer Systeme, die Lage an der Front zu ihrem Gunsten, sagte der Sprecher der ukrainischen Freiwillegenarmee „Süd“, Serhij Bratschuk, gegenüber der Ukrinform.
Das Dorf Mala Tokmatschka in der Region Saporischschja, wo vor dem Krieg circa drei Tausend Menschen lebten, bleibt seit mehr als einem Jahr einer der am stärksten umkämpften Orte. Doch trotz der andauernden russischen Sturmangriffe konnte die Ortschaft bisher nicht eingenommen werden.
In den frontnahen Regionen der Ukraine seien bereits mehr als 1.170 Kilometer Nachschubrouten mit Anti-Drohnen-Netzen abgedeckt worden. Das Tempo des Ausbaus von Schutzmaßnahmen gegen feindliche Drohnen sei um das Zweifache gestiegen, schreibt der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bei Facebook.
Die Stationierung russischer taktischer Atomwaffen in Belarus sowie gemeinsame Übungen der beiden Diktaturen zum Kampfeinsatz von Atomwaffen stellen eine präzedenzlose Herausforderung für die globale Sicherheitsarchitektur dar, die eine harte internationale Antwort erfordert, heiß es in einer Stellungnahme des Auswärtigen Amtes der Ukraine.
Nach den Angaben des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes reduziere Russland die Zahl der aktiven Förderstellen. Die Ölverarbeitung sei in diesem Jahr bereits um 10% zurückgegangen, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram.
Die ukrainischen Streitkräfte haben ein Anti – Sabotage - Boot des Projekts „Gratschonok“ in der Nähe von Kaspijsk in der russischen Teilrepublik Dagestan sowie eine Reihe wichtiger militärischer Objekte der russischen Armee in den besetzen Gebieten der Ukraine angegriffen, teilt der Generalstab bei Facebook mit.
In Dnipro ist die Zahl der Verletzten infolge eines russischen Angriffs auf 23 gestiegen, teilt der der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Dnipropetrowsk, Olexandr Hanzha, auf Telegram mit.
Beim Angriff in der Nacht zum 18. Mai habe Russland 524 Kampfdrohnen und 22 Raketen eingesetzt. Eine der Drohnen habe einen chinesischen Frachter getroffen, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram.
Die erste ukrainische Fliegerbombe KAB habe die Tests bestanden und sei nun einsatzbereit.
In den vorigen 24 Stunden am 17. Mai kam es zu 242 Gefechten zwischen den ukrainischen Truppen und russischen Angreifern an der Front.
Für den ehemaligen Leiter des Präsidialamtes, Andrij Jermak, wurde eine Kaution in Höhe von 140 Millionen Hrywnja (umgerechnet ca. $3 Mio. – Anm. d. Red.) hinterlegt. Danach wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen.
Die russischen Besatzer beschossen die Frontlinie und Ortschaften in der Region Donezk in den vergangenen 24 Stunden 1095 Mal. 20 zivile Objekte, zehn davon Wohnhäuser, wurden dabei zerstört, ließ die Regionalpolizei auf Telegram mitteilten.
Die ukrainische Luftabwehr hat vier Iskander-K- Raketen und 503 Drohnen neutralisiert, womit die russischen Besatzer seit Sonntagabend, 17.Mai das Gebiet der Ukraine angegriffen hatten.
Am vergangenen Tag beschossen die russischen Besatzungstruppen 42 Ortschaften in der Region Saporischschja 756 Mal.
Die Zahl der Verletzten, darunter zwei Kinder, infolge eines Angriffs der russischen Truppen auf die Stadt Dnipro sei auf 18 gestiegen.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) liegen im Russland-Krieg gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 bis 18. Mai 2026 bei rund 1.350.010 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 1220 weitere Besatzer getötet.
Letzten Tag beschoss die russische Armee 37 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurde ein Mensch getötet, neun weitere verletzt.
17 Mai 2026
Die Russen hätten am 16. Mai einen Einwohner der Region Donezk getötet.
Die ukrainische Luftabwehr hat 279 von 287 Drohnen neutralisiert, womit die russischen Invasoren seit Samstagabend am 16. Mai das Gebiet der Ukraine angegriffen haben.
Russland habe innerhalb einer Woche mehr als 3.170 Kampfdrohnen, über 1.300 gelenkte Fliegerbomben und 74 Raketen vom verschiedenen Typ, die Mehrheit davon ballistische, gegen die Ukraine eingesetzt.
In den vorigen 24 Stunden am 16. Mai kam es zu 234 Gefechten zwischen den ukrainischen Truppen und russischen Angreifern an der Front. Besonders aktiv war der Feind Richtungen Pokrowsk und Huljaipole.
Infolge eines Drohnenangriffs in der Moskauer Region der Russischen Föderation ist ein Ölterminal in Solnetschnogorsk in Flammen aufgegangen, und in Selenograd brennt der Technologiepark „Elma“.
Weitere Etappen des Gefangenenaustauschs im Format „1000 gegen 1000“ werden nun vorbereitet. Die Arbeiten an den Listen und den erforderlichen Genehmigungen dauern an.