Selenskyj: ukrainische Unterhändler reisen am Freitag in die USA
„Unser Team ist heute in Europa, morgen oder übermorgen wird es in den Vereinigten Staaten von Amerika sein. Ich hoffe, dass alle entsprechenden Signale übermittelt werden“, sagte Selenskyj.
Er erwarte seinen Worten nach von den Partnern eine Erhöhung des Sanktionsdrucks auf Russland, besonders nach den jüngsten Angriffen auf Pryluky und Kramatorsk, sowie eine Verstärkung der Flugabwehr.
Der Präsident erklärte zuvor, dass die Ukraine bereit sei, an Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder einem anderen Land, das von Vertretern der Vereinigten Staaten vorgeschlagen werde, teilzunehmen. Bislang gebe es aber keine Antwort von Russland.
„Man kann nicht einerseits mit den Russen über künftige Wirtschaftsprojekte verhandeln und andererseits sagen, dass wir uns in einer Art diplomatischem Patt befinden“, betonte er. So reagierte er auf die Worte des US-Außenministers Marco Rubio. Im Gespräch mit der griechischen Zeitung Kathimerini sagte er, dass der Krieg „eine gefährliche strategische Pattsituation erreicht habe“.