Südkorea zieht Botschafter aus Kyjiw ab
„Wir hoffen, dass Differenzen zwischen den beiden Ländern reibungslos gelöst werden, und werden weiterhin Beratungen mit der ukrainischen Seite führen, um dieses Ziel zu erreichen“, hieß es weiter.
Das Präsidialamt Südkoreas hat zuvor „tiefes Bedauern“ darüber geäußert, dass die Ukraine nach der Darstellung von Seoul Existenz einer Vertraulichkeitsvereinbarung bezüglich der Überstellung zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener bestreite.
Ein Berater des Präsidenten, Dmytro Lytwyn, schrieb auf Facebook, es habe keine Vertraulichkeitsvereinbarung gegeben. „Es wäre falsch, zu verbergen, wohin die Gefangenen gebracht werden“, hieß es. Im ukrainischen Präsidialamt erklärte man auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Yonhap, Kyjiw habe nur die Tatsache der Überstellung öffentlich gemacht, ohne Details zu nennen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am 23. September, zwei gefangene nordkoreanische Soldaten seien nach Südkorea gebracht worden. Die Männer waren im Januar 2025 gefangen genommen worden, nachdem Nordkorea Truppen zur Unterstützung Russlands entsandt hatte.