Russen greifen Institut für Kernforschung in Kyjiw an - Forschungsreaktor nicht beschädigt
Das Feuer, das nach dem Angriff ausbrach, konnte schnell gelöscht werden. Der Forschungsreaktor (WBR-M) und sicherheitsrelevante Systeme wurden nicht beschädigt, hieß es.
Die Strahlungswerte um die Anlage seien innerhalb der Normen (0,16–0,20 µSv/h), versichert die Aufsichtsbehörde.
Der Reaktor befinde sich demzufolge seit Februar 2022 aus Sicherheitsgründen außer Betrieb. Es würden nur sicherheitsrelevante Systeme gewartet.
„Der WBR-M-Reaktor wird als Neutronenquelle für angewandte und Grundlagenforschung im Bereich der Kernphysik genutzt. Daher ist der Drohnenangriff auf das Gelände des Instituts für Kernforschung ein Angriff auf eine Nuklearanlage, die ausschließlich wissenschaftliche und Forschungsfunktionen erfüllt, und stellt damit eine weiterer zynischer Fall von Missachtung der internationalen Prinzipien und Normen für Sicherheit und den Strahlenschutz durch Russland sowie ein Kriegsverbrechen dar“, wird in der Stellungnahme betont.
Illustratives Foto: staatlicher Rettungsdienst