Russische Soldaten nahmen Lebensmittel weg, die ukrainische Soldaten in Oleschky für Anwohner abgeworfen hatten

Ukrinform Nachrichten
Russische Soldaten nahmen Lebensmittel weg, die ukrainische Soldaten in Oleschky für Anwohner abgeworfen hatten
Russisches Militär beschlagnahmte Produkte, die ukrainische Soldaten in der Stadt Oleschky für die lokale Bevölkerung abgeworfen hatten. Darüber hinaus gilt allein das Vorhandensein von Lebensmitteln nicht russischer Herkunft als Grund für die Festnahme einer Person wegen „Kooperation mit den Streitkräften der Ukraine“.

Dies erzählte die Leiterin der Militärverwaltung von Oleschky, Tetjana Hasanenko.

„Es ist nicht das erste Mal, dass das ukrainische Militär Lebensmittel mit Drohnen über der Gemeinde abgeworfen hat, aber die letzte Lieferung war mit vier Tonnen die größte. Natürlich hat jemand ein Paket erhalten, jemand mehrere, und manche keins. Dass die Russen diese Güter den Leuten wegnehmen – ja. Und sie stellen auch sofort Fragen, wenn es sich nicht um russische Produkte handelt: Woher habt ihr sie? Sie sagen: Wenn euch Produkte die ukrainischen Streitkräfte abwerfen, bedeutet das, dass ihr mit ihnen kooperiert. Gleichzeitig glauben die Besatzer, dass dies russisches Territorium ist und die Anwohner russische Staatsbürger sind, die gegen russisches Recht verstoßen und mit den ukrainischen Streitkräften kooperieren“, sagt Hasanenko.

Ihren Angaben zufolge verschwinden weiterhin Menschen, die von den Russen entführt wurden, aus der Gemeinde.

„Menschen werden entführt, bei uns ist eine Familie spurlos verschwunden. Wir wissen nicht, wo sie sind, sie wurden in den Keller gebracht – das ist alles. Ob sie noch leben, ist ungewiss“, sagt die Beamte.

Wie berichtet erklärte die UN-Menschenrechtsbeobachtermission in der Ukraine, dass in die von russischen Truppen besetzte Stadt Oleschky in der Region Cherson zum Stand vom 24. Juni seit dem 26. Mai keine Lebensmittel mehr gebracht worden waren.

Die Russen haben keine Evakuierung aus dem besetzten Oleschky organisiert; die Menschen verlassen die Stadt auf eigene Faust und riskieren ihr Leben.

Foto: Dmytro Lubinez / Facebook


Let’s get started read our news at facebook messenger > > > Click here for subscribe

Bei dem Zitieren und der Verwendung aller Inhalte im Internet sind für die Suchsysteme offene Links nicht tiefer als der erste Absatz auf „ukrinform.de“ obligatorisch, außerdem ist das Zitieren von übersetzten Texten aus ausländischen Medien nur mit dem Link auf die Webseite „ukrinform.de“ und auf die Webseite des ausländisches Mediums zulässig. Texte mit dem Vermerk „Werbung“ oder mit einem Disclaimer: „Das Material wird gemäß Teil 3 Artikel 9 des Gesetzes der Ukraine „Über Werbung“ Nr. 270/96-WR vom 3. Juli 1996 und dem Gesetz der Ukraine „Über Medien“ Nr. 2849-IX vom 31. März 2023 und auf der Grundlage des Vertrags/der Rechnung veröffentlicht.

Objekt im Bereich Onlinemedien; Medien-ID R40-01421.

© 2015-2026 Ukrinform. Alle Rechte sind geschützt.

erweiterte SucheWeitere Suchkriterien ausblenden
Period:
-