Experte: Russland nutzt sein Satellitensystem „Rassvet“ für Drohnenangriffe auf Kyjiw

Ukrinform Nachrichten
Experte: Russland nutzt sein Satellitensystem „Rassvet“ für Drohnenangriffe auf Kyjiw
Die russische Armee habe ihre Taktik bei ihren Angriffen mit jetgetriebenen Drohnen auf Kyjiw geändert. Das Satellitensystem Rassvet ermögliche es den Russen, unbemannte Luftfahrzeuge und Drohnen im gesamten Land über eine direkte Online-Satellitenverbindung in Echtzeit zu steuern, sagte der Experte für internationale Sicherheit, Generalmajor a.D., Mykola Sentsew gegenüber der Nachrichtenagentur Ukrinform. 

Das vom russischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Buro 1440 entwickelte Satellitensystem stelle demnach bereits eine absolut  funktionsfähige Weltraum-Infrastruktur dar, welche Zeitfenster, in denen diese Steuerung über dem gesamten Staatsgebiet der Ukraine möglich sind, ermögliche.

Nach Angaben der internationalen Monitoring- Systeme CelesTrak und GCAT hat Russland bislang  38 Welraumapparate in die Umlaufbahn gebracht,  32 davon sind RASSVET-3 -Satelliten, die in zwei Chargen im Frühjahr und im Sommer 2026 gestartet wurden.

Nach Angaben von Sentsew bilden derzeit 13 funktionsfähige Satelliten eine Konstellation auf der Höhe von circa 510 Kilometern.

Diese ermöglichen Zeitfenster von jeweils 60 bis 90 Minuten für die Steuerung der Angriffe mit jetgetriebenen Drohnen.

Die größte Gefahr der neuen russischen Taktik bestehe demzufolge in der Möglichkeit, die Flugroute einer Drohne in der Endphase schnell zu ändern. Dies habe die Art und Treffsicherheit der jüngsten Angriffe auf Kyjiw deutlich beeinflusst.

„Der Geschwindigkeitsfaktor in Kombination mit schneller Anpassung der Flugroute über Satelliten reduziert die Reaktionszeit der ukrainischen Flugwehr auf ein absolutes Minimum“, betonte der Experte.

Foto: KI


Let’s get started read our news at facebook messenger > > > Click here for subscribe

Bei dem Zitieren und der Verwendung aller Inhalte im Internet sind für die Suchsysteme offene Links nicht tiefer als der erste Absatz auf „ukrinform.de“ obligatorisch, außerdem ist das Zitieren von übersetzten Texten aus ausländischen Medien nur mit dem Link auf die Webseite „ukrinform.de“ und auf die Webseite des ausländisches Mediums zulässig. Texte mit dem Vermerk „Werbung“ oder mit einem Disclaimer: „Das Material wird gemäß Teil 3 Artikel 9 des Gesetzes der Ukraine „Über Werbung“ Nr. 270/96-WR vom 3. Juli 1996 und dem Gesetz der Ukraine „Über Medien“ Nr. 2849-IX vom 31. März 2023 und auf der Grundlage des Vertrags/der Rechnung veröffentlicht.

Objekt im Bereich Onlinemedien; Medien-ID R40-01421.

© 2015-2026 Ukrinform. Alle Rechte sind geschützt.

erweiterte SucheWeitere Suchkriterien ausblenden
Period:
-