Selenskyj dankt Lettland für die Unterstützung bei der Verlängerung der Sanktionen gegen russische Oligarchen
„Ich bin unseren lettischen Freunden – dem Präsidenten Edgars Rinkēvičs, dem Ministerpräsidenten Lettlands Artis Pabriks – und anderen Partnern in der EU dankbar, dass sie die juristische Front gegen den aggressiven Krieg gegen die Ukraine halten“, schrieb Selenskyj auf Telegram.
Russland erhöhe demnach die Zahl der Morde an zivilen Personen in der Ukraine – in der Nacht und tagsüber habe es erneut Drohnen- und Raketenangriffe gegeben. Deswegen solle der Druck auf Moskau erhöht werden, insbesondere gegen diejenigen, die von der Aggression profitieren.
„Jedes Verbrechen gegen die friedlichen Ukrainer hat einen Namen. Und solange dieser Krieg andauert, müssen diese Namen auf den Sanktionslisten bleiben. Die Welt braucht keine Streichung von den Sanktionslisten, sondern eine rechtzeitige und bedingungslose Verlängerung individueller Sanktionen – bis Moskau sich an den Verhandlungstisch gesetzt und konkrete Schritte zu einer Beendigung seines Krieges gegen die Ukraine unternommen hat“, so der Präsident.
Dies sei demnach der kürzeste Weg zum Frieden, den sich alle wünschen.
Lettland hat sich gegen die Streichung des usbekisch-russischen Unternehmers Alischer Usmanow von der EU- Sanktionsliste gestellt.
"Solange Russland den Krieg fortsetzt, muss der Druck Europas stärker werden und darf nicht bequemer für den Kreml sein“, sagte der lettische Premierminister Andris Kulbergs.
Frankreich hat die Forderung der Slowakei unterstützt, den russisch-usbekischen Unternehmer Alischer Usmanow von der EU-Sanktionsliste zu streichen. Die Slowakei drängt seit Langem darauf, die Sanktionen gegen den russischen Milliardär Alischer Usmanow aufzuheben. Französische Diplomaten wollen die Freilassung von Inhaftierten in Aserbaidschan erreichen.