Von Kellern bis hin zu Strafanstalten: Polilzei identifiziert 159 Orte, an denen Ukrainer gesetzwidrig gefangen gehalten werden
Nach den Worten des kommissarischen Chefs der Nationalen Polizei. Maxim Zuzkiridze, habe Russland illegale Inhaftierungen und Folterungen der Ukrainer in ein Instrument der russischen Politik verwandelt.
Unter den 159 identifizierten Orten seien Keller, Folterkammer, Filtrationsgefängnisse, Haftanstalten in den besetzen Gebieten der Ukraine und auf Territorium Russlands, in denen Tausende ukrainische Zivilsten ud Militärangehörige gefangen gehalten wurden. Ein Teil davon bleibe immer noch in russischer Gefangenschaft.
Die Ermittler haben mehrere Tausend freigelassene Ukrainer:innen befragt. „Dabei wird auf jeder Etappe - von der Festnahme bis zur Freilassung oder Austausch die Personen festgestellt, die Entscheidungen über Festnahme getroffen, die Gefangenen bewacht, vernommen, misshandelt oder gefoltert haben,“ hieß es. Im Rahmen der Ermittlungen seien mehr als ein Tausend Personen identifiziert worden, die an der illegalen Inhaftierung und Folterungen der Ukrainer beteiligt worden seien, darunter Mitarbeiter russischer Strafverfolgungsorgane, Vertreter der Besatzungsverwaltungen sowie ukrainische Kollaborateure.