Irak wirft der Ukraine Beteiligung an Angriffen auf seinem Territorium vor - Kyjiw weist Anschuldigungen zurück
"Es gibt keine Tatsachen oder Beweise, die solche Anschuldigungen belegen, was der irakische Beamte selbst in seinem Interview zugegeben hat“, hieß es in einer Stellungnahme des Außenministeriums.
Die irakischen Behörden hätten vor diesen öffentlichen Anschuldigungen keine entsprechenden Informationen an die Ukraine über diplomatische Kanäle übermittelt, hieß es. Die Vorwürfe seien in einem Fernsehinterview geäußert worden.
„Wir halten es für unzulässig und verantwortungslos, wenn ein hochrangiger Beamte eines freundlichen Staates solche Behauptungen ohne jegliche Beweise öffentlich verbreitet. Das widerspricht den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts und schadet den ukrainisch- irakischen Beziehungen“, wird in der Stellungnahme betont.
Der Berater des irakischen Präsidenten für nationale Sicherheit, Qasim Al-Aboudi, erklärte in einem Interview mit dem Sender Dijlah, die Polizei habe „eine beschränkte Anzahl“ von Personen festgenommen, die Angriffe auf mehrere Objekte im Irak durchführten. Bei einem Verhör sollen sie zugegeben haben, „im Auftrag der Ukraine zu agieren“. Dabei nannte Al-Aboudi keine Details.