UNO: keine einzige Lebensmittellieferung in die besetzte Stadt Oleschky seit einem Monat
Ständige russische Drohnenangriffe sowie große Zahl von Landminen würden demnach Evakuierung von Zivilisten sowie Versorgung mit Lebensmitteln insbesondere in Oleschky und Hola Prystan erheblich erschweren, heißt es in einem Bericht der Beobachtermission.
„Nach den Worten der Einwohner hat der letzte Lebensmittelladen in Oleschky im Januar durch Warenmangel dicht gemacht. In Laufe mehrerer Monate überlebten die Einwohner nur dank den eingemachten Produkten und den eingeschränkten Lebensmittellieferungen durch private Firmen“, heißt es in einem Bericht der Beobachtermission.
Die Gesundheitsversorgung sei auch eingeschränkt - es werde nur die medizinische Nothilfe geleistet. Verletzte im Krankenhaus von Oleschky können nicht evakuiert werden. Vor kurzen ist dadurch ein Patient gestorben.
Die UN- Beobachtermission wies auf die Verpflichtung der Besatzungsmacht gemäß dem Völkerrecht, die Bevölkerung in den besetzten Gebieten mit Lebensmitteln und Medianten zu versorgen sowie die Leistung der humanitären Hilfe zu fördern.
Nach den UN- Angaben seien im Jahr 2026 alleine in Oleschky und Hola Prystan mindestens 29 Menschen getötet und 54 weitere verletzt worden. Die meisten Opfer seien auf Drohnenangriffe zurückzuführen.
In den beiden Gemeinden harren nach Angaben ukrainischer Behörden 6.000 Zivilisten, darunter 180 Kinder aus.
Foto: Dmytro Lubinets, Теlegram