Geheimdienst warnt vor Intensivierung russischer Angriffe auf Charkiw
Das russische Militär prüfe derzeit demnach „Effektivität“ verschiedener Waffen vor der geplanten Verstärkung seiner Angriffe im kommenden Winter. Davon würden die jüngsten Angriffe auf Saporischschja und Cherson zeugen.
Russische Truppen experimentieren insbesondere mit der Ausstattung von FPV- Drohnen.
„Manchmal startet der Feind Drohnen ohne Sprengladung um zu prüfen, welches Ziel sie erreichen können, welche elektronnische Kriegsführung in dem Bereich aktiv ist, wie hoch die Batteriekapazität sein soll, damit die Distanz berechnet werden kann“, so Synehubow.
Das Hauptziel russischer Angriffe sei demnach die Zivilbevölkerung.
Seinen Angabe zufolge habe die russische Armee vom Mai bis zum 20 .Juni 9.174 Luftziele gegen die Region Charkiw gestartet, darunter Raketen, Gleitbomben, Kampfdrohnen sowie verschiedene UAVs, die nicht identifiziert werden konnten.
Immer wieder werde der Einsatz von Glasfaserdrohnen mit einer Reichweite von 30 Kilometern festgestellt. Man arbeite an Gegenmaßnahmen - in der Region Charkiw werde laut Synehubow ein neues System für elektronische Kriegsführung installiert.