Durch ukrainische Angriffe auf Nachschubrouten und Munitionslager müssen russische Truppen Artilleriemunition rationieren
Ukrinform Nachrichten
Infolge ukrainischer Angriffe auf Nachschubrouten und Munitionslager haben russische Truppen derzeit mit einem Munitionsmangel zu kämpfen. Insbesondere wird Artilleriemunition rationiert, sagte der Sprecher des Einsatzkommandos Süd, Wladyslaw Woloschyn, im ukrainischen Fernsehen.
„Wir nehmen verstärkt Nachschubrouten und Munitionslager ins Visier. Das hat dazu geführt, dass in einigen russischen Einheiten, insbesondere in der 36. Armee das Kommando Einschränkungen beim Einsatz von Artilleriemunition einführen musste. Wenn der Feind früher seine Angriffe auf eine Stellung so lange konzentrierter, bis diese zerstört war, kommt das heutzutage immer seltener vor“, so Woloschyn.
Wegen Mangel an Artilleriemunition setze die russische Armee demnach weniger Waffen nahe der Frontlinie, zugleich verstärke sie Angriffe mit Gleitbomben und Rakete auf ukrainische Stellungen und Ortschaften.
Foto: Andrij Kalaschnikow