Selenskyj verhängt Sanktionen gegen 130 russische Kommandeure und Geistliche

Selenskyj verhängt Sanktionen gegen 130 russische Kommandeure und Geistliche

Ukrinform Nachrichten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Sanktionen gegen russische Kommandeure, die für Raketenangriffe auf die Ukraine verantwortlich sind, sowie russische Geistliche, welche die russische Aggression rechtfertigen, verhängt, heißt es auf der Webseite des Präsidialamtes.  

Auf der Sanktionsliste stehen 121 Besatzer, insbesondere Kommandeure der Einheiten der russischen Fernfliegerkräfte.

„Seit Beginn der großangelegten russischen Invasion hat Russland insgesamt mehr als  4.100 Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt. Gerade diese Einheiten führten Angriffe auf die Kinderklinik „Ochmadyt“ am 8. Juli  2024, das Mehrfamilienhaus in Ternopil am 19. November 2025, das Einkaufszentrum „Amstor“ in Krementschuk am 27. Juni 2022 sowie auf Anlagen der Energie- und Verkehrsinfrastruktur in verschiedenen Regionen  der Ukraine durch“, hieß es.   

Sanktioniert werden auch Kommandeure der russischen Marine, die die Ukraine  von Kriegsschiffen und U- Booten – den Trägern der Raketen vom Typ Kalibr attackietten.   

Russland habe demzufolge mehr als 1500 Kalibr -Raketen während der 160 Attacken gegen ukrainische Städte und Gemeinden eingesetzt. Die Kommandeure dieser Einheiten seien für Angriffe auf die Kyjiwer Wärmekraftwerke, Energieanlagen in den Regionen Lwiw, Iwano- Frankiwsk, Wolyn, Mykolajiw und Odessa verantwortlich. 

Der Berater und Bevollmächtigte des Präsidenten für Sanktionspolitik, Wladyslaw Wlasjuk, betonte, es sei einer der ersten Fälle, wo es den ukrainischen Geheimdiensten gelungen sei, mehr als 100 Personen, die unmittelbar Befehle geben und Raketen starten, zu identifizieren.    

Sanktionen werden zudem gegen neun russische Geistliche verhängt, die öffentlich aufriefen, Ukrainer zu töten, offen die russische Aggression gegen die Ukraine  unterstützen und die Religion zur Propaganda und Rechtfertigung der russischen Invasion missbrauchen,   

Foto: Präsidialamt


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