Russland hat Probleme wegen Angriffe auf Munitionsfabriken
Wie Ukrinform berichtet, teilte das Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine, auf Telegram mit.
„Infolge erfolgreicher Tiefangriffe hat der Feind zunehmend Schwierigkeiten bei der Produktion von Sprengköpfen für verschiedene Munitionstypen, darunter auch Raketen“, stellte Kowalenko fest.
Ihm zufolge wurden im Laufe des Monats mindestens fünf gegnerische Chemiebetriebe, jeder einzelne mehrfach, angegriffen. Auch Mikroelektronikhersteller und das Wotkinski-Werk, das unter anderem die Raketen „Iskander“ und „Oreschnik“ produziert, wurden attackiert.
„All dies beeinträchtigt die Produktionslogistik, die Versorgung der Front und durchkreuzt die Pläne der Russen“, betonte Kowalenko.
Er hob hervor, dass die einzige wirksame Methode, die Russische Föderation zu stoppen, darin bestehe, ihren militärisch-industriellen Komplex zu stoppen.
„Russland erhält natürlich Munition von Nordkorea, aber ohne einen eigenen Militärindustriekomplex wird Russland die Logistik eines intensiven Krieges nicht durchhalten können“, so der Chef des Zentrums.
Wie berichtet griffen die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum 19. März Munitions- und Treibstoffdepots sowie Orte mit russischer Truppenkonzentration in vorübergehend besetzten ukrainischen Gebieten an.