Ukrainische Armee attackiert Werk in Brjansk, das Steuerungssysteme für russische Raketen herstellt
Das gab heute Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Während ich Ihre Fragen beantwortete, rief mich Kommandeur Syrskyj an und berichtete mir von der soeben durchgeführten erfolgreichen Operation. Das Werk in Brjansk ist getroffen worden“, sagte Selenskyj.
Er stellte fest, dass in diesem Betrieb Steuerungssysteme für verschiedene russische Raketentypen hergestellt werden. Der Präsident dankte dem ukrainischen Militär für die Operation.
Gleichzeitig erklärte der Präsident kommentierend die Lage an der Grenze zur Region Sumy, dass Russland seine Pläne zur Schaffung einer sogenannten „Pufferzone“ nicht aufgebe, derzeit aber keine Gefahr für die Region bestehe.
Laut einer OSINT-Analyse des Telegram-Kanals Astra war das Ziel des Angriffs das Werk der Silicon-El-Gruppe in der russischen Stadt Brjansk, das Chips für Raketensysteme und Drohnen herstellt. Das bestätigen Augenzeugenaufnahmen.
Das von Anwohnern gepostete Video wurde etwa 1,3 Kilometer vom Werk entfernt aufgenommen. Das Werk wurde vermutlich von Storm-Shadow-Marschflugkörpern getroffen, heißt es in dem Beitrag.
Astra berichtet unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld russischer Sicherheitskräfte, dass bei dem Angriff auf Brjansk zwei Menschen getötet und mindestens zehn weitere verletzt wurden.
Anwohner sollen elf Explosionen gehört haben.
Das Unternehmen produziert elektronische Bauteile für verschiedene Waffensysteme und militärische Ausrüstung, darunter Raketensysteme, Luftverteidigungssysteme und Drohnen wie die Luftverteidigungssysteme Panzir, Iskander, Topol-M, Bulawa, S-300 und S-400 sowie Systeme für elektronische Kampfführung und Radar.