Stefantschuk spricht aus stromlosem Gebäude der Werchowna Rada an ausländische Parlamente
Die Ansprache wurde laut Ukrinform auf dem Telegram-Kanal der Werchowna Rada der Ukraine veröffentlicht.
„Meine heutige Ansprache aus dem Gebäude der Werchowna Rada der Ukraine richte ich an unsere Kolleginnen und Kollegen – die Präsidenten und Sprecher ausländischer Parlamente und Parlamentarier. Sie sehen, dass ich mich im Parlamentsgebäude befinde. Ihnen ist die Gestaltung der ukrainischen Rada wohlbekannt, denn viele von Ihnen waren schon hier, viele hatten die Gelegenheit, vom Rednerpult des ukrainischen Parlaments zum ukrainischen Volk zu sprechen. Und heute gibt es im ukrainischen Parlament, wie in den meisten Wohnungen der Einwohner von Kyjiw, Odessa und Charkiw, weder Strom noch Wasser noch Heizung“, sagte Stefantschuk.
Der Parlamentspräsident wandte sich an die ausländischen Kolleginnen und Kollegen, um auf Putins Vorgehen in der Ukraine aufmerksam zu machen: „Er begeht Terrorismus und Völkermord. Er setzt alles daran, die Ukraine von der politischen Landkarte zu löschen.“
Der Präsident der Werchowna Rada rief die internationalen Partner auf, nicht länger zu schweigen und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das Überleben der Ukraine in diesem Krieg zu sichern.
„Die Ukraine ist Europa. Und ich glaube, dass wir gemeinsam standhalten werden“, schloss er.
Wie berichtet, wurde die Wasserversorgung in Kyjiw infolge des russischen massiven Angriffs vom 20. Januar unterbrochen. Insgesamt 5.635 Hochhäuser blieben ohne Heizung.