Selenskyj: Neulich gelieferte Luftabwehrraketen trugen maßgeblich zur Abwehr russischen Nachtangriffs bei
Wie Ukrinform berichtet, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj darüber auf Facebook.
Darüber hinaus schrieb er: „Es liegen bereits erste Berichte über die Lage in den Regionen nach dem russischen Angriff vor. Kyjiw und die Region Kyjiw, die Regionen Winnyzja, Dnipropetrowsk, Odessa, Saporischschja, Poltawa, Sumy und andere Regionen. Reparaturteams, der Staatliche Katastrophenschutzdienst der Ukraine und alle notwendigen Kräfte sind überall im Einsatz.“
Wie das ukrainische Staatsoberhaupt betonte, wurde beim russischen Angriff eine beträchtliche Anzahl ballistischer Raketen und Marschflugkörper sowie mehr als 300 Kampfdrohnen eingesetzt. „Die Luftverteidigungskräfte haben eine beträchtliche Anzahl von Zielen abgewehrt. Einen Tag vor diesem Angriff haben wir endlich die benötigten Raketen erhalten, was uns sehr geholfen hat. Jedes Unterstützungspaket hat eine Bedeutung. Raketen für die Systeme „Patriot“, für die „NASAMS“ und für andere Luftverteidigungssysteme werden dringend benötigt“, erklärte Selenskyj.
Seiner Überzeugung nach „ist es die direkte Aufgabe unseres gesamten diplomatischen Systems, dafür zu sorgen, dass die Ukraine über ausreichende Luftverteidigungsmittel verfügt. Und die Partner dürfen dabei nicht nachlassen, denn Luftverteidigungsraketen sind ein echter Schutz für Menschenleben.“
„Die schwierigste Lage ist im Moment in Kyjiw, wo zahlreiche Wohnhäuser ohne Heizung sind. Es ist wichtig, dass die Welt dazu nicht schweigt. Russland kann nicht auf Augenhöhe mit anderen Ländern der Welt sein, solange es sich nur auf Mord und Terror konzentriert“, erklärte das Staatsoberhaupt.
Ihm zufolge müssen alle ukrainischen Beamten, alle Verantwortlichen staatlicher Institutionen, regionaler und lokaler Behörden sowie ukrainischer Energieunternehmen in der Ukraine sein, arbeiten, den Menschen helfen und versuchen, die Lage zu stabilisieren. „Man muss in seinem Land, in seinen Städten, bei seinen Gemeinden sein.“
Foto: Büro des Präsidenten