Brigade „Chartija“ kontrolliert Zentrum von Kupjansk, Stadt wird gesäubert
Wie Ukrinform berichtet, gab das der Kommandeur der Nationalgarde, Oleksandr Piwnenko, auf Telegram bekannt und veröffentlichte ein Video.
Piwnenko berichtete außerdem, dass die Kämpfer der Aufklärungs- und Stoßgruppe des 4. Bataillons der Brigade „Chartija“ die Stadt weiterhin von dem Rest der russischen Besatzungstruppen säubern.
Wie das Institut für Kriegsstudien (ISW) berichtete, versuchen die russischen Behörden, ein alternatives Bild der Kämpfe zu erstellen, indem sie systematisch falsche Behauptungen über die angebliche Einnahme von Kupjansk verbreiten. Gleichzeitig haben ukrainische Truppen den größten Teil der Stadt und die nah liegenden Gebiete befreit. Analysten des ISW weisen darauf hin, dass die Verbreitung von Desinformation Teil der Informationsstrategie des Kremls ist, die darauf abzielt, die Position der Vereinigten Staaten und ihrer Partner hinsichtlich möglicher Friedensgespräche zu beeinflussen.
Insbesondere erlangten Kämpfer des 2. Korps der Nationalgarde der Ukraine „Chartija“ am 12. Januar die Kontrolle über das Rathaus von Kupjansk in der Region Charkiw und schließen die Säuberung der Stadt ab.
Zuvor hatte der Leiter der Kommunikationsabteilung der Vereinigten Kräftegruppe, Wiktor Trehubow, erklärt, das russische Kommando habe seinen Truppen den Befehl erteilt, Kupjansk um jeden Preis einzunehmen, doch dies konnten sie nicht erreichen.
Laut Trehubow waren die russischen Truppen, die im Dezember 2025 die Einnahme von Kupjansk verkündet hatten, tatsächlich nur mit kleinen Einheiten von bis zu zweihundert Mann vor Ort und befanden sich in einer schwierigen Lage. Ihre Versuche, Druck in diese Richtung auszuüben, blieben erfolglos.
Foto: Brigade „Chartija“