Klitschko ruft Einwohner von Kyjiw auf, Stadt vorläufig zu verlassen – Hälfte der Wohnhäuser ohne Heizung
Das postete Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram.
Er fügte hinzu, dass Mitarbeiter der Kommunalunternehmen soziale Einrichtungen, darunter Krankenhäuser und Geburtskliniken, mit mobilen Heizkesseln versorgt hätten. Gemeinsam mit Energiemitarbeitern arbeiten sie daran, die Wärme- und Stromversorgung der Haushalte wiederherzustellen.
„Wir tun alles, um dies so schnell wie möglich zu erreichen. Aber der kombinierte Angriff auf Kyjiw in der vergangenen Nacht war der schwerste für die kritische Infrastruktur der Hauptstadt. Die städtischen Dienste arbeiten im Notstandregime. Und die Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen leider schwierig bleiben“, so der hauptstädtische Bürgermeister.
Klitschko rief die Einwohner der Hauptstadt dazu auf, die Stadt nach Möglichkeit vorübergehend zu verlassen und sich in Gebiete mit alternativer Strom- und Wärmeversorgung zu begeben.
Wie berichtet, griff die russische Besatzungsarmee in der Nacht zum 9. Januar Kyjiw aus verschiedenen Richtungen mit Drohnen und Raketen, darunter auch ballistischen Raketen, an.
Die Folgen des Angriffs wurden in den Stadtbezirken Darnyzkyj, Dniprowskyj, Desnjanskyj, Petscherk, Schewtschenkiwskyj, Holosijiwskyj und Swjatoschynskyj registriert. Vier Menschen wurden getötet und 25 verletzt.
Foto: Kyjiwer Stadtverwaltung
