Selenskyj nach russischem Angriff: Ukraine braucht jeden Tag Luftverteidigung, Abfangdrohnen und Energieausrüstung
Laut dem Präsidenten hat die russische Armee „heute Nacht wieder ein weiteres Krankenhaus in Kyjiw mit einer Operationsstation besiegt. Patienten mussten evakuiert werden. Es gibt Verletzte. Leider ist eine Person gestorben. Mein Beileid an die Angehörigen. Alle, die Hilfe benötigen, erhalten sie“.
Selenskyj betonte: „Die Ukrainer werden dieses Krankenhaus wiederaufbauen. So sind diese Menschen, die Ukrainer bauen immer wieder das auf, was zerstört wurde. Und Reparaturteams, Energiearbeiter und alle notwendigen Dienste arbeiten in den Gebieten, in denen die Russen neue Schäden und Stromabschaltungen verursacht haben, mit Hochdruck daran, die Versorgung wiederherzustellen.“
Wie der ukrainische Staatschef mitteilte, griffen die Russen die Ukraine in der Nacht mit 165 Kampfdrohnen an, darunter etwa mit 100 Drohnen Shahed.
„Und unsere Partner dürfen nicht vergessen, dass Luftverteidigung, Finanzierung zur Produktion von Abfangdrohnen und Ausrüstung für den Energiesektor täglich benötigt werden“, betonte Selenskyj und fügte hinzu: „Wir werden in der Woche mit unseren europäischen und amerikanischen Partnern arbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die notwendige Unterstützung erhält. Danke an alle, die unseren Staat und unser Volk unterstützen.“
Wie berichtet griff der Feind ab 18:00 Uhr am Sonntag, dem 4. Januar, mit neun ballistischen Raketen vom Typ Iskander-M bzw. S-300-Flugabwehrraketen aus den Regionen Brjansk und Woronesch sowie mit 165 Kampfdrohnen der Typen Shahed und Gerbera sowie Drohnen anderer Typen aus den Richtungen Milljerowo, Kursk, Schatalowo und Orel an. Etwa 100 davon Drohnen Shahed.
Die Luftverteidigung hat 137 der 165 Drohnen neutralisiert.
Erstes Foto: Präsidialamt