Russlands Angriffskrieg gegen Ukraine: Selenskyj schätzt Schäden auf halbe Billion US-Dollar

Russlands Angriffskrieg gegen Ukraine: Selenskyj schätzt Schäden auf halbe Billion US-Dollar

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Ukrinform Nachrichten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Länder der Welt eingeladen, sich am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen. Er betonte, dass der Arbeitsumfang enorm groß sei. Russland habe doch der Ukraine mehr als $0,5 Billion Schäden zugefügt.

Dies sagte der ukrainische Staatschef beim Weltwirtschaftsforum in Davos.  

"Ich lade Sie ein, am Wiederaufbau (der Ukraine – Red.) teilzunehmen. Der Umfang der Arbeiten ist enorm groß. Die Schäden werden auf über eine halbe Billion geschätzt. Zehntausende Objekte sind zerstört worden. Man muss ganze Städte, ganze Branchen neu aufgebaut werden. (…) Alle Partnerländer oder Partnerstädte oder Partnerunternehmen werden die Möglichkeit haben, eine Schirmherrschaft über eine Region der Ukraine, eine Stadt oder Industrien zu übernehmen“, sagte Selenskyj.

Selenskyj bedankte sich bei der Schweiz für die Durchführung der Konferenz im Juli in Lugano. Sie wird dem Aufbau der Ukraine nach dem Krieg gewidmet. Darüber hinaus erhofft Selenskyj, dass die Partnerländer der Ukraine und die internationalen Partner zu Beginn dieser Konferenz bereits ihre Vorschläge vorbereiten.

Er schließt nicht aus, dass eingefrorener russischer Besitz zur Finanzierung auch verwendet werden solle.

„Natürlich ist es nicht einfach, aber danach wird es sicherlich keine Motivation für verschiedene Aggressoren geben, das zu tun, was Russland getan hat und weiterhin tut. Wenn der Aggressor alles verliert, dann entzieht es der Motivation, einen Krieg zu beginnen", resümierte Selenskyj.

Vom 22. bis 26. Mai findet das Weltwirtschaftsforum in Davos statt. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren steht die direkte Tagung in diesem Jahr unter dem Motto „Geschichte an einem Wendepunkt: Regierungspolitik und Geschäftsstrategien“. Das Forum wird sich mit globalen Herausforderungen und Lösungen dafür befassen. Es geht um die aktuelle Covid-19-Pandemie, den Krieg in der Ukraine, geoökonomische Schocks und den Klimawandel.

nj


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