Jahrestag der Tschornobyl-Atomkatastrophe: Wie Entfremdungszone erlebte neue Bedrohungen

Jahrestag der Tschornobyl-Atomkatastrophe: Wie Entfremdungszone erlebte neue Bedrohungen

Fotos, video
Ukrinform Nachrichten
In der Ukraine wird am 26. April den Jahrestag der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschornobyl begangen. Seit der Tragödie 1886 sind 36 Jahre verlaufen. Und in diesem Jahr bedrohte dem AKW Tschornobyl binnen 35 Tage eine neue – russische – Gefahr.

Eben so viele Tage seit dem ersten Tag der umfassenden Invasion am 24. Februar war das Atomkraftwerk, dessen Havarie seinerzeit für Aufregung in der ganzen Welt sorgte, in der russischen Besatzung.

Ukrinform veröffentlicht nun Fotos und Video zu sehen, in welchem Zustand sich das Atomkraftwerk und die Sperrzone nach der Befreiung von Eindringlingen befanden.

Binnen eines Monat erlebte das AKW Tschornobyl Stromausfall, Plünderung, das Verminen und sogar die Gefahr der Wiederholung einer Nuklearkatastrophe wie im Jahr 1986.

Das Atomkraftwerk wurde in einen Militärstützpunkt verwandelt. Invasoren brachten dorthin mehrere tausend Tonnen Raketengeschosse. Die nukleare Sicherheit Europas und der Welt wurde dadurch gefährdet.

Feinde haben die Mitarbeiter des Atomkraftwerks als Geiseln gehalten. Sie arbeiteten 600 Stunden statt planmäßiger 12. Nationalgardisten, die das AKW schützten, wurden gefangen genommen. Als Invasoren aus Tschornobyl flohen, nahmen sie ukrainische Soldaten mit.   

Russische Soldaten gruben Gräben in dem strahlungsbelastetsten so genannten Roten Wald. Hier waren ihre Unterkünfte, hier aßen sie. Invasoren und ihre Technik waren radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Sie nahmen ihre Technik mit. Dies bedeutet, dass sie weiter verstrahlt wurden.

nj


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