Kuleba und niederländischer Ministerpräsident besuchen durch russischen Angriff beschädigtes Haus in Kyjiw

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Der Vize-Ministerpräsident für Wiederaufbau und Minister für Gemeinde- und Raumentwicklung der Ukraine, Oleksij Kuleba, und der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten besuchten heute den Stadtbezirk Swjatoschyn in Kyjiw, in dem der Eingang zu einem neunstöckigen Gebäude am 31. Juli 2025 durch einen russischen Raketenangriff zerstört wurde.

Das teilte Kuleba auf Telegram mit.

Damals kamen 29 Menschen, darunter 5 Kinder ums Leben, und mehr als 150 wurden verletzt.

„Der Einschlag zerstörte komplett 18 Wohnungen, weitere 54 sind beschädigt worden. Trotzdem leben einige Bewohner weiterhin in den verbliebenen Wohnungen. Im Rahmen des Programms eReconstruction sind bereits 87 Wohnungszertifikate im Wert von 94 Millionen UAH vergeben worden. Weitere 32 Familien erhielten 1,6 Millionen UAH als Entschädigung für die Instandsetzung ihrer beschädigten Wohnungen“, erklärte Kuleba.

Laut Kuleba ist dies nur ein Beispiel für die massiven Zerstörungen. Insgesamt wurden in Kyjiw durch russische Angriffe mehr als 4.000 Objekte beschädigt oder zerstört, darunter etwa 3.000 Wohngebäude.

Kuleba dankte der niederländischen Regierung für die Unterstützung der Ukraine, insbesondere für die 25 Millionen Euro an Hilfen für den Energiesektor sowie für die Beteiligung an Programmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Wiederaufbau der Infrastruktur.

Gesondert sprachen die Parteien über die weitere Zusammenarbeit beim Wiederaufbau von Wohnungen und der Stärkung der Energieeffizienz.

„Ich bin der Regierung und den Bürgern der Niederlande dankbar für ihre Bereitschaft, den Wiederaufbau unserer Städte weiterhin zu unterstützen“, betonte Kuleba.

Foto: Telegram / Oleksij Kuleba