Österreichische Außenministerin: Wir sind bereit, eine der nächsten Konferenzen zum Wiederaufbau der Ukraine in Wien auszurichten

Österreich ist bereit, eine der nächsten Konferenzen zum Wiederaufbau der Ukraine auszurichten.

Dies erklärte heute die österreichische Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten, Beate Meinl-Reisinger, beim mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha gemeinsamen Briefing in Kyjiw.

Sie versicherte, dass österreichische Unternehmen bereit seien, sich aktiv am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen. Laut Meinl-Reisinger seien bereits tausend österreichische Unternehmen in der Ukraine tätig, 200 davon mit Repräsentanzen.

Wir seien bereit, eine der nächsten Konferenzen zum Wiederaufbau der Ukraine in Wien auszurichten. Wir werden die Ukraine weiterhin unterstützen, so Meinl-Reisinger.

Die Ministerin erinnerte zudem daran, dass Österreich drei Millionen Euro aus dem Haushalt bereitgestellt hat, um die Ukrainer im Winter bei der Bewältigung der Energiekrise zu unterstützen.

Wie bereits berichtet, traf die österreichische Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten, Beate Meinl-Reisinger, am Freitag, dem 20. Februar, zu einem Besuch in Kyjiw ein.

Die vierte Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine versammelte in Rom über 6.000 Teilnehmer, Vertreter von 43 internationalen Organisationen und fast 100 Regierungsdelegationen aus aller Welt. Dort wurden mehr als 200 Dokumente und neue Verpflichtungen unterzeichnet.