Italien unterstützt weiteren wirtschaftlichen Druck auf Russland - Meloni
Die italienische Regierung wird den wirtschaftlichen Druck auf Russland, das in den Friedensgesprächen keine Fortschritte zeigt, über die G7 und die Europäische Union aufrechterhalten.
Das erklärte heute die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, berichtet Ukrinform unter Berufung auf ANSA.
„Italien wird den wirtschaftlichen Druck auf die Russische Föderation im Rahmen der G7 und der Europäischen Union fortsetzen. Russland zeigt nach wie vor keine konkreten Anzeichen für Fortschritte in den Verhandlungen und setzt die Angriffe auf Zivilisten und Infrastruktur fort“, sagte Meloni.
Laut Meloni ist das 20. EU-Sanktionspaket in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt, um die Einnahmen der russischen Kriegsmaschine weiter zu reduzieren.
„Wir werden auch weiter an der Sicherstellung der vom EU-Rat beschlossenen Finanzhilfe arbeiten, die ein grundlegendes Instrument zur Sicherung des Überlebens der Ukraine ist. Die Finanzkrise in Kyjiw wird auch Europa irreparablen Schaden zufügen“, betonte die italienische Regierungschefin.
Wie berichtet traf der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 15. April in Rom mit der italienischen Ministerratsvorsitzenden Giorgia Meloni zusammen.
Foto: Screenshot aus dem Video