Selenskyj weist Vorwürfe vorsätzlicher Blockade des Öltransits durch Druschba-Pipeline zurück
In einem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa bekräftigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass die Ukraine weiterhin ein verlässlicher Energiepartner der EU bleibe.
Dies geht aus dem vom Pressedienst des Rates der EU veröffentlichten Schreiben hervor, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Die Vorwürfe, die Ukraine behindere den Öltransport durch die Druschba-Pipeline vorsätzlich, sind haltlos. Die Störungen sind eine Folge der jüngsten russischen Terroranschläge auf die Pipeline und die umliegende Infrastruktur“, schrieb Selenskyj.
Er betonte, die Ukraine sei ein verlässlicher Energiepartner der Europäischen Union und erfülle ihre Verpflichtungen gegenüber der EU vollumfänglich.
„Trotz der täglichen Bedrohungen durch Raketenangriffe und Drohnenangriffe seitens Russlands unternehmen wir alle Anstrengungen, die Schäden zu beheben und den Betrieb wiederaufzunehmen, wobei wir die Auswirkungen auf die Pipeline selbst, ihre Infrastruktur und die Umwelt berücksichtigen“, betonte Selenskyj.
Wie berichtet, hat die Europäische Union der Ukraine Hilfe und Finanzmittel angeboten, um die Reparaturarbeiten an der Druschba-Ölpipeline vor dem Hintergrund der kompromisslosen Haltung Ungarns, das weiter den EU-Kredit für die Ukraine und das 20. Sanktionspaket gegen die Russische Föderation blockiert und beide Angelegenheiten an die Wiederaufnahme des Öltransits durch das Gebiet der Ukraine knüpft, zu beschleunigen.