Entscheidung über Russlands Rückkehr schadet der Biennale von Venedig weiterhin – Sybiha

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha dankte auf Plattform X der Jury der Biennale von Venedig für die Entscheidung, wegen der Rückkehr Russlands zur internationalen Kunstausstellung zurückzutreten.

Sybiha betonte, der Rücktritt der Jury zeige die Konsequenzen der Entscheidungen führender internationaler Kunstplattformen.

„Die Kultur des Aggressors ist im Krieg nicht neutral und darf niemals dazu benutzt werden, den Interessen des Aggressors zu dienen, seine Verbrechen zu rechtfertigen und seine Propaganda zu verbreiten. Von Anfang an war die feige Entscheidung der Biennale, Russland wieder aufzunehmen, beschämend. Heute sehen wir, wie das der Biennale von Venedig weiterhin schadet“, hob der Minister hervor.

Im Namen der Ukraine dankte er allen, die sich aus moralischer Verantwortung und im Bekenntnis zu demokratischen Werten weigern, diese Schande hinzunehmen.

Der Außenminister appellierte erneut an die Biennale von Venedig, ihre Entscheidung aufzuheben und Russland fernzuhalten. Es sei noch Zeit, zu der prinzipientreuen Position zurückzukehren, die die internationale Kunstgemeinschaft seit Beginn des umfassenden Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine einhalte, so der Minister.

Wie berichtet tritt die internationale Jury der Biennale von Venedig, einer der wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, wegen Streitigkeiten über die Rückkehr Russlands zurück.

Im Zusammenhang mit der Vertretung Russlands bei der diesjährigen Biennale von Venedig hat die Europäische Kommission beschlossen, die Finanzierung des Organisationsfonds des Festivals einzustellen, wovor sie bereits zuvor gewarnt hatte.