G7-Staaten verurteilen russische Raketenangriffe auf die Ukraine: Wir werden Putin zur Rechenschaft ziehen

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben bei einer Videokonferenz die jüngsten Raketenangriffe Russlands auf Städte und die zivile Infrastruktur in der Ukraine verurteilt und Moskau vor Einsatz von Atomwaffen gewarnt.  

„Wir erinnern daran, dass wahllose Angriffe auf unschuldige Zivilisten ein Kriegsverbrechen ist“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der G7-Gruppe auf der Webseite der britischen Regierung. „Wir werden Präsident Putin und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen“.

Die G7 verurteilten auch den illegalen Versuch zur Annexion der Oblaste Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson sowie der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol durch Russland. Sie würden diese Annexionen und Scheinreferenden nie anerkennen. Die rechtswidrigen Annexionen und Scheinreferenden in den besetzten Gebieten in der Ukraine würden niemals anerkannt.

Die sieben führenden Industrienationen unterstützten in der Erklärung die Unabhängigkeit, territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine in ihren international anerkannten Grenzen und forderten einen unverzüglichen, vollständigen und bedingungslosen Abzug russischer Truppen aus der Ukraine. Sie sagten der Ukraine weitere finanzielle, humanitäre, militärische, diplomatische und rechtliche Unterstützung zu.

Die G7-Staaten verurteilten auch russische Eskalationsschritte wie die Teilmobilmachung von Reservisten und die "unverantwortliche nukleare Rhetorik“. "Wir bekräftigen, dass jeder Einsatz chemischer, biologischer oder nuklearer Waffen durch Russland schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen würde", erklärte die Staats- und Regieurngschefs.

Die G7 kritisierten auch die russischen Handlugen im Atomkraftwerk Saporischschja und kündigen neue Wirtschaftssanktionen gegen Moskau an. Sie appellierten auch an den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, er solle seine Unterstützung des russischen Angriffskriegs beenden.