Präsidentenberater befürchtet nach dem Krieg noch ein „Krieg“ – Rückkehr von nach Russland deportierten Ukrainern

Die Rückkehr der nach Russland deportierten Bürger werde nach der Beendigung der aktiven Kriegsphase zu einer weiteren Front für unseren Staat.

Dies sagte der Berater des Chefs des Präsidialbüros, Mychailo Podoljak, berichtet Ukrinform und Berufung auf den Pressedienst des Büros des Präsidenten.  

„Das ist eine schwere Prozedur. Dafür sind Vermittlerländer bzw. internationale Institutionen erforderlich, die ermöglichen, dass die Menschen heimkehren. Ich möchte betonen, dass es auch ein Krieg sein wird. Nach dem Krieg ein Krieg, um unsere Menschen heimzubringen“, sagte Podoljak.

Ihm zufolge müsse man zuallererst feststellen, wer, wie und unter welchen Bedingungen nach Russland gebracht wurde. Wer war damit einverstanden und wer wurde zwangsweise deportiert. Danach sollten rechtlich geprüfte Listen zusammengestellt und an die russische Seite übergeben werden.

Außerdem sollten sich diese Menschen, ist Posoljak überzeugt, mit Vermittlern oder Vertretern der internationalen Organisationen treffen. Sie müssen aber ihnen vertrauen werden, um sich mit ihnen offen sprechen zu dürfen und nicht zu befürchten, dass sie heimkehren wollen, betonte der Präsidentenberater.  

Wie berichtet, bringt Russland aus ukrainischen Städten ukrainische Bürger in seine Gebiete, auch viele Kinder.

nj