Drohnenangriff: Russische Ölraffinerie in Tjumen in Flammen

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In der russischen Stadt Tjumen ist am 25. Juli eine örtliche Ölraffinerie nach einem Drohnenangriff in Brand geraten.

Das meldet Ukrinform unter Berufung auf den Telegram-Kanal ASTRA.  

Die Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz, teilte Gouverneur der Region, Aleksander Moor.

Über Verletzte und das Ausmaß der Schäden liegen derzeit keine Informationen vor.

Einwohner von Tjumen berichteten von mindestens zwei Explosionsgeräuschen und dem Einsatz der Luftabwehr sowie von Rauch über der Ölraffinerie in Tjumen.

Die Ölraffinerie Tjumen (eine Tochtergesellschaft des Moskauer Unternehmens „Ri-Invest“) ist die einzige große Ölraffinerie im Föderationskreis Ural. Sie zählt zu den größten unabhängigen Ölraffinerien Russlands und befindet sich im Industriegebiet der Stadt Tjumen.

Die Produktionskapazität des Unternehmens beträgt etwa 8 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr. Zu den Hauptprodukten des Unternehmens zählen Dieselkraftstoff nach Euro-5-Norm, stabiles Gasbenzin, Petrolkoks, Bitumen und Heizöl.

Zuvor war die Raffinerie in Tjumen im Oktober 2025 sowie am 20. Juni 2026 Ziel von Angriffen geworden.

Erstes Foto: Illustrativ