Serhij Schypilow, Chef der Chirurgischen Klinik des Hospitals Charkiws
Es gab Zeiten, in denen Ärzte 5 Tage rund um die Uhr gearbeitet haben, mit einer kleinen Pausenmahlzeit.
20.01.2020 14:11

Seit Kriegsbeginn hat das Militärklinikum der Nord-Region oder einfacher das Charkiwer Hospital knapp 4.000 verletzte Armeeangehörige aufgenommen und 6.000 Militärs mit Kriegsverletzungen medizinische Hilfe geleistet. Insgesamt aber wurden rund 26.000 Armeeangehörige, die aus dem Kriegsgebiet gebracht wurden, in dieser Einrichtung behandelt.

Das Hospital, das immer bereit sein sollte, die Patienten massiv aufzunehmen, hat der Krieg dennoch grundlegend verändert. Ärzte, die früher Erfahrungen im Rahmen der Friedensmissionen in Konfliktgebieten übernahmen, können nun selbst Kollegen im Ausland ausbilden. Über Schusswunden, die mit Gras genäht wurden, Mangel an Ausrüstung und Personal im Jahr 2014 und an Anwendung von Hochtechnologien teilte Chef der Chirurgischen Klinik des Hospitals, Serhij Schypilow Ukrinform mit.

ALLE HABEN AUS DEN SCHLIMMEN ERFAHRUNGEN GELERNT

Serhij Anatoljowytsch, natürlich sind Verletzte und Traumatisierte die schwierigste Kategorie der Patienten. Als der Krieg begann, ob das Krankenhaus bereit war, sie aufzunehmen?

Die erste ATO-Phase (Antiterroroperation - Red.) war dadurch erschwert, dass sowohl Patienten, die bereits medizinische Hilfe erhalten  hatten, als auch diejenigen, die einfach aus dem Kampffeld nach Charkiw transportiert wurden, zu uns kamen. Allerdings war die Hilfe, die in früheren Phasen geleistet wurde, nicht immer angemessen. Sie wurde entweder von Ärzten der normalen Bezirkskrankenhäuser, die in der Nähe des ATO-Raums waren, oder von unseren mobilisierten Ärzten, die leider keine Erfahrung bezüglich der Behandlung einer chirurgischen Kriegsverwundung hatten, erwiesen.

Hat man getan, was und wie man konnte?..

Schusswunden sollen nicht genäht werden. Und das war so, was man am Anfang an der Front getan hat. Wenn die Soldaten zu uns gebracht wurden, waren ihre Schusswunden zugenäht. Man musste sie aufschneiden. Und es gab Fälle, das man aus den Wunden Gras, Erde und Kleidungsstücke ausgenommen hat... Und man kann den Leuten nicht die Schuld geben, wissen Sie... Als wir im Mai 2014 nach Isjum kamen (die Stadt in der Region Charkiw, die an Donezk grenzt, in das örtliche Krankenhaus wurden Verletzte gebracht - Red.) und ich schwere abdominale Verletzungen operierte, sagte ich: "Wollen wir auswaschen". Dann bekomme ich einen 200-Gramm-Flakon und ich brauchte 15 Liter Lösung! Und die haben es nicht mehr! Das heißt, die Hilfe für die Verletzten war nur in dem Umfang geleistet, den sie versorgen konnten. Fast alle Patienten, die zu Beginn des Krieges zu uns gebracht wurden, mussten wir erneut operieren. Denn die primärärztliche Versorgung war nicht ausreichend, um weitere Komplikationen zu verhindern.

So schlimme Erfahrungen.

Man hat sehr schnell versucht, aufgrund unserer Armeeoffiziere, die in Afghanistan und anderen "Brennpunkten" waren, das Wissen zur Kriegschirurgie zu reanimieren. Und hier haben wir den Mangel an Geräten gespürt. In der Klinik, die ich leite, und wo insbesondere Schäden an Brustkorb- und Bauchraumorganen behandelt werden, fehlte es an Ausrüstung für minimal-invasive Eingriffe, die eine schnelle Feststellung von Pathologie und Entscheidung über ihre Behandlung ermöglichen würde.

Während der Kämpfe, bei denen es große Verluste gab, an welche maximale Belastung im Hospital erinnern Sie sich?

Das Schwierigste an der Kriegschirurgie und das, was es in der Zivilmedizin nicht gibt, ist massiver Zustrom von Patienten. Swiklodarska duha, Ilowajsk, Kämpfe um Luhansk. Pro Tag wurden bis zu 160 Menschen gebracht. Es gab 174 Mann einmalig. Der Zustand jedes Menschen verschieden... Mit Maschinenpistolen, mit Waffen. Die Vorrangigkeit zur Hilfeleistung festzustellen, war die wichtigste und schwierigste Aufgabe. Von Juli 2014 bis Februar 2015 war es am schwierigsten. Es gab Zeiten, in denen Ärzte drei bis fünf Tage lang gar nicht heimgingen, rund um die Uhr arbeiteten, mit kurzen Pausen für eine halbe Stunde, zumindest für einen Imbiss, um einfach zu Atem zu kommen. Plus eine enorme dokumentarische Belastung. Man musste doch das alles beschreiben, medizinische Akten erfassen, denn die Menschen weiter transportiert werden mussten. Es gab so etwas, dass wir die ganze Nacht operiert haben, und um 9, 10 Uhr morgens waren bereits Maschinen (Beförderung von Verletzten - Red.) geplant und wir mussten bis dahin Gesundheitsbogen komplett vorbereiten.

Und Mitarbeiter des Krankenhauses gehörten noch zu der vorderen Gruppe des Kriegsgebietes an. Es fehlten also manche Chirurgen, Anästhesisten, Krankenschwester. Aber man hat es geschafft. Die Militärmedizinische Akademie schickte wöchentlich nach dem Rotationsprinzip Ärzte. Auch Charkiwer Zivilärzte, Notdienst, Freiwillige haben aktiv geholfen. Ziemlich schnell haben wir uns orientiert, haben das notwendige Maß für Hilfe eingerichtet. Die Mehrheit der Patienten, die von uns für weitere Behandlung evakuiert wurden, wurden schon erneut nicht operiert.

Zurzeit gibt es weniger Verletzte.

Zum Glück. Und wir versuchen bereits, eine geplante Evakuierung gemäß dem Profil durchzuführen. Das Zentrum in Lwiw ist zum Beispiel für neurochirurgische Hilfe, weil es dort ein gutes Reha-Zentrum gibt. Das heißt, wir leisten Hilfe und dann werden sie am dritten, fünften und zehnten Tag zur weiteren Behandlung entsendet. Das  nationale militärmedizinische klinische Zentrum in Kyjiw orientiert sich an Brustkorb- und Bauchraumverletzungen. In Odessa werden  Augenverletzungen behandelt. Als ein Hospital, das am nächsten am  OVK-Raum (Operation der Vereinigten Kräfte - Red.) liegt, müssen wir jeden Tag bereit sein, 10 bis 15 Schwerverletzter aufzunehmen. Wir haben also kein Recht, Patienten sozusagen "ansammeln".

VAKUUMVERBÄNDE UND MAGNETINSTRUMENTE

Sie haben gesagt, Sie hätten schnell Endoskopie-Methoden eingeführt, also neue Geräte sind erschienen?

Die japanische Regierung hat dem Krankenhaus 2016 einen wunderbaren Endoskopie-Ständer geschenkt. Das Gerät hat gute Möglichkeiten und hilft uns sehr. Und vor kurzem haben wir zwei neue Endoskopie-Ständer bekommen, die auf staatliche Kosten gekauft wurden. Einer ist zur Behandlung der Brustkorb- und Bauchraumorgane, ein anderer zur Behandlung großer Gelenke. Wir können nun noch bessere Hilfe leisten, die Diagnose verbessern, weil es eine Full HD-Ausrüstung ist, die ermöglicht, innere Organe genau zu untersucht, alle möglichen Schäden, Splitter festzustellen. Und nicht nur festzustellen, sondern auch kleininvasiv zu entfernen, ohne große Schnitte gemacht zu haben, die den Nachbehandlungszeitraum bei schweren Kampfverletzungen erheblich erschweren. Wir brauchten auch Röntgenausrüstung, um Fremdkörpertyp zu identifizieren - und wir haben sie erhalten. Es ist ein sogenannter elektronischer Wandler, der uns hilft, in Echtzeit mit Instrumenten Fremdkörper zu erreichen und zu entfernen.

Bereits 2016 hatten die Chirurgen des Krankenhauses Medien Magnetinstrumente gezeigt, die fast alle Splitter entfernen lassen. Werden sie wohl auch schon in anderen Krankenhäusern verwendet?

Nach meinen Informationen kaufen andere Länder bereits Zertifikate, um sie zu fertigen und in ihren medizinischen Einrichtungen zu nutzen. Deshalb ist das eine sehr progressive Methode. Natürlich gab es auch schon früher Magnetinstrumente. Aber die Kollegen, einer von ihnen ist Wolodymyr Nehodujko, habilitierter Doktor der Medizin, der derzeit unsere Notfallklinik leitet, haben sie erheblich verbessert. Größe, Form, spezielle Systeme, die diese Splitter erfassen - wir sind bei der Behandlung von Schusswunden weit vorne. Wir entfernen jetzt Splitter aus Lunge, Zwerchfell, Mittelfell, Leber, Darm, Retroperitonealraum. Wo Standards ermöglichen, nutzen wir Endoskopie und diese Magnetinstrumente.

Welche neuen Technologien verwenden Sie noch?

Wir setzen aktiv eine Richtung der Behandlung von Wunden wie die Vakuum-Therapie ein. Das ist etwas, was es in der Ukraine vor Kriegsbeginn kaum gegeben hat. Da Geräte und Verbrauchsmaterialien teuer sind, war die Nutzung begrenzt. Wir wussten natürlich von dieser Methode. Zunächst wurden Freiwillige gebeten, uns zu helfen, Ausrüstung, sogenannte Vakuum- Aspiratoren zu beschaffen, später wurde diese Ausrüstung zentralseitig gekauft.

Worin besteht die Therapie?

Sie beschleunigt den Heilungsprozess von großen Wunden um ein Vielfaches. Auf die Wunde wird ein Spezialverband gelegt, man kann ihn als "Schwämme" bezeichnen, sie wird mit einer bestimmten antibakteriellen Lösung imprägniert. An diese "Schwämme" wird ein Vakuum-Aspirator angeschlossen, der alles entfernt, was durch eine Wunde produziert wird. Bei diesem Vakuum-Verband braucht man keinen Verband anzulegen und Wundränder kommen aus sich heraus zusammen. Eine Verbandanlegung dieser Art nimmt bis zu fünf Tagen in Anspruch. Insgesamt wurden bis zu fünf  Verbandanlegungen erfolgt - und die Wunde ist schon fast fertig, um sie einfach zu nähen.

Haben Sie noch andere Methoden übernommen?

In Bezug auf die Arthroskopie (eine minimal invasive Technik, die zur Diagnose und Therapie von Gelenkerkrankungen genutzt wird - Red.), hat unser Kollege seine Dissertation verteidigt. Das ist eine sehr aussichtsreiche Methode. Nicht nur, dass sie alle Schäden, die bei Verletzungen auftreten - und Verletzungen vor allem von Knie-, Schultergelenken gibt es sehr viel - detaillieren aber auch bei perforierenden Verletzungen die Entfernung der Splitter zu entfernen ermöglicht.

NEUE STATIONEN WURDEN ERÖFFNET 

Haben also militärische Ereignisse die Behandlung auf ein ganz anderes Niveau gehoben?

Ja. Wir haben 2015 neue Stationen erhalten. Eine der schlimmsten Verletzungen ist die Schädigung der großen Gefäße, deshalb wurde eine spezielle Abteilung eröffnet. Erst mit Hilfe führender Fachkräfte der Stadt und dann schon selbst haben wir alle Methoden übernommen, die es ermöglichen, Gefäßschäden zu behandeln und vor allem Gliedmaßen retten lassen. Jedes Jahr haben wir etwa 15-20 Patienten mit Gefäßschäden behandelt, erfolgreich eingenäht bzw. prothetische Versorgung, aber die Gliedmaßen wurden gerettet. Es wurde auch eine neurochirurgische Station eröffnet. Während des Krieges wurden sehr viele Patienten mit Kopfverletzungen, Rückenmarksverletzungen behandelt. Wenn wir nun alle Schussverletzungen in der Ukraine zählen, haben wir in fünf Jahren mehr Operationen als im ganzen Land durchgeführt... Das ist eine Kategorie von extrem schweren Patienten.

Abteilungen wurden eröffnet, da der Bedarf akut war. Aber der Bedarf an Spezialisten war auch sehr groß. Wie konnte die Personalfrage gelöst werden?

Fachkräfte waren die Ärzte, die sich in der Allgemeinchirurgie spezialisiert und die Medizinische Akademie absolviert haben. Sie wurden entsprechend zusätzlich spezialisiert. Natürlich haben wir wenn nötig Fachkräfte aus den führenden Charkiws Einrichtungen herangezogen und ziehen weiterhin heran. Das sind das Sajzew-Institut für Allgemein- und Unfallchirurgie, das Sytenko-Institut für Wirbel- und Gelenkpathologie, das wissenschaftliche Forschungsinstitut für Prothetik und das Hryhorew-Institut für Nuklearmedizin. Zum Beispiel wurden bei uns in der ganzen Zeit 12 Patienten mit Herzverletzungen behandelt. Natürlich brauchten diese Verwundeten hochspezialisierte Hilfe, den Einsatz von Durchblutung Gerät, so wurden sie sofort ins Sajzew-Institut gebracht. Bei Rückenmarksverletzungen - in das Sytenko-Institut. Seine führenden Spezialisten und der Chefarzt sind aktiv an der Behandlung beteiligt.

Ja, neue Abteilungen haben Fachkräfte erhalten, die sich bereits während des Krieges gebildet haben. Aber einige unserer Experten halten inzwischen in Europa Berichte über Schussverletzungen verschiedener Organe. Es geht zuallererst um Verletzungen, die durch Einsatz von hochenergetischen Waffen, Bomben, Minen darunter auch von Systemen Grad, Hurrikan zugefügt wurden. Europäische Chirurgen stellen sich nicht vor, welche Körperverletzung diese Splitter durch ihre enorme kinetische Energie zufügen. Deshalb teilen wir diese Informationen mit und führen aktive wissenschaftliche Arbeit durch.

WENN SELBST SPITZENTECHNOLOGIEN MACHTLOS SIND...

Ich kann nicht umhin zu fragen. Im Herbst erschütterte die Öffentlichkeit die Nachricht vom Tod des Kommandeurs der 128. BergInfanteriebrigade, Jewhen Korostyljow (am 12. November war er zusammen mit einem anderen Offizier bei der Streife der Stellungen nahe Nowotroitzke auf eine Mine gelaufen und eine Woche später, am 19. November, ist er im Charkiws Hospital gestorben. Warum hat man ihn nicht retten können?

Eine sehr schwere Verletzung durch eine ziemlich starke Explosion. Er verlor einen Teil der rechten unteren Gliedmaße und den linken Fuß. Aber das war nicht die Todesursache. Das Wichtigste war die massive Lungenkontusion. Durch die Explosion wurden die Lungen so schwer verletzt, dass sie nicht wiederhergestellt werden konnten. Nach und nach hat sich die Atemnot weiterentwickelt, die das Herz-Kreislauf-Versagen verstärkte... Es hat auch der letzten zwei Tage eine sehr hohes Fieber gegeben - auch die zentrale Genese, wegen dieser allgemeinen Traumata. Im Laufe der Woche, als er bei uns war, haben wir alle möglichen Experten herangezogen -  Charkiws Spezialisten, der amtierende Chefanästhesist des Verteidigungsministeriums ist aus Kyjiw gekommen. Ich sage Ihnen, das, dass er bis in unsere Phase (bis zum Transport nach Charkiw - Red.) überlebt hat, war ein Ergebnis tiefer und systemischer Maßnahmen von Anfang an. Dort, an vorderster Front konnte er aber nach dieser Explosion herausgeholt werden, im Krankenhaus Wolnowacha wurde ihm Hilfe geleistet, dann wurde unter Risiko entschieden, ihn zu uns durch die Luft zu bringen. Ohne ein reibungsloses Evakuierungssystem hätte man ihn auch nach Charkiw nicht gebracht. Allerdings haben unsere gemeinsamen Handlungen kein gewünschtes Ergebnis erzielt. Er wurde zu unserem großen Bedauern tödlich verletzt.

Hat es in letzter Zeit noch so schwere Fälle gegeben?

In den letzten sechs Monaten ist es unser zweiter Patient, der aufgrund einer sehr schweren Verletzung gestorben ist. Der Erste war auch mit Abriss von Gliedmaßen, aber da war das Wichtigste die Nierenverletzung im Kampf... Wir konnten ihn nicht retten. Insgesamt wurden aber viele schwere Verletzte behandelt und wir verfügen bereits über nötige Erfahrungen, sie zu behandeln.

Armeeangehörige werden auch wie alle Menschen krank. Woran ist man von vorderster Front krank?

In den ersten Phasen des Krieges, wenn Versorgungssysteme, gehörige Stationierung des Militärs fehlten, gab es sehr viele Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung. Es fehlten normales Essen, hochwertiges Trinkwasser, plus Alkoholgenuss. Bis zu 30 Fälle von akuter Pankreasnekrose pro Jahr gab es. Für deren Behandlung wurden enorme Summen ausgegeben, manchmal etwa 600.000 pro Patient. Aber allmählich, als das Versorgungssystem zu funktionieren begann, ging die Zahl dieser Krankheiten zurück.

Und wir haben ein ähnliches Bild wie bei den Menschen im Zivilleben: Gallensteinkrankheit, Blinddarm, Hernie, Darmverengung, Gefäßerkrankungen, Osteochondrose, Gelenkerkrankungen. Und leider Onkologie. Das ist ein riesiges Problem, denn diese Patienten brauchen nicht nur eine operative Intervention, sondern auch einen umfassenden Ansatz. Und Krebserkrankungen werden bei uns im Land nach dem territorialen Prinzip behandelt. Wir müssen also einen Armeeangehörigen diagnostizieren und ihn schnell in seine Heimatregion bringen, wo für ihn eine Chemo- und Strahlentherapie erfolgt wird.

Gibt es einen Psychologischen Dienst im Krankenhaus?

Ja. Und es ist eine enorme Hilfe für den Arzt jedes Profils, wenn ein Psychologe mit dem Patienten arbeitet. Denn nicht immer spricht der Mensch über alles, was ihm fehlt. Und ein vertrauliches Gespräch mit dem Psychotherapeuten hat einen positiven Einfluss, das es sehr viele posttraumatische Persönlichkeitsstörungen gibt. Psychologen kontaktieren fast mit allen Patienten, die zu uns kommen. Und gegebenenfalls erforderlich lösen sie Probleme gemeinsam mit Psychiatern, Neurologen. Psychotherapeuten sprechen auch mit Verwandten, die Armeeangehörige besuchen.

Wie ist die logistische Versorgung in der Klinik?

Das Hospital wird ausbebaut, Sie sehen selbst. Neue Fenster, Renovierung der Abteilungen wird durchgeführt, neue Betten, Klimaanlagen werden installiert. Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche Finanzmittel erhalten. Jetzt wird in der OP-Station Generalreparatur durchgeführt, in der Reanimationsstation und der Notfallstation wird sie geplant. Wir bekommen außerdem moderne Intensivmobile. Wenn wir vor dem Krieg zwei Autos hatten, jetzt gibt es acht. Das ist sehr wichtig: wir können auswählen und bestellen die Ausrüstung, die auf unserem Niveau der Hilfeleistung notwendig ist. Die Endoskopie-Ständer, von denen ich bereits gesprochen habe, sind genau mit dem Zubehör geliefert worden, den wir gebeten hatten. Medikamente, Materialien - alles wird zügig bestellt. Zu Beginn des Krieges haben uns Freiwillige sehr geholfen, heute trägt der Staat  Hauptlast.

Julia Bajratschnaja, Charkiw

Foto Wjatscheslaw Madiewskyj

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