Rostyslaw Pawlenko, Vizechef des Präsidialamtes - 31.07.2018 14:40 — Ukrinform Nachrichten
Rostyslaw Pawlenko, Vizechef des Präsidialamtes
Moskau hätte das ökumenische Patriarchat herausgefordert
31.07.2018 14:40 130

Die voraussichtliche Gewährung der Autokephalie an die ukrainische Kirche kann für Petro Poroschenko zu einer zweiten "Visumfreiheit", dem unbestreitbaren historischen Erfolg werden. Sowie zu einer  persönlichen Errungenschaft, die im Hintergrund jetziger schwankender Stellung vor der Wahl notwendig ist. Der Präsident macht deutlich, dass es vorläufig keine Gründe gebe, zu glauben, als ob Tomos schon bei uns in der Tasche sei. Ungeachtet dessen haben die Initiatoren der Gewährung der Autokephalie bereits viele positive Signale erhalten, insbesondere die Erklärung des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus darüber, dass Konstantinopel die Macht Moskaus über der ukrainischen Kirche niemals anerkannt hätte. Aber über die konkreten Fristen der Gewährung von Tomos möchte man weder in Konstantinopel noch in Kiew zu sprechen.

Im Präsidialamt beschäftigt sich der Vizechef Rostyslaw Pawlenko mit den Fragen der Kirche. Er hat Glawkom erzählt, in welcher Etappe sich der Prozess der Anerkennung der ukrainischen Kirche befindet und welchen Widerstand diesen Bemühungen Moskau leistet. 

ZUR ZEIT LÄUFT DIE ETAPPE DER INFORMIERUNG ANDERER KIRCHEN AB

Werden wir auf die Vorgeschichte zurückkommen. Wann und bei wem ist die Idee entstanden, sich an Bartholomäus zu wenden? Und warum sind die Bemühungen gerade im Frühjahr aktiv geworden?

Präsident Poroschenko hat sich von Anfang seiner Kadenz an mit dieser Frage beschäftigt. Praktisch in den ersten Monaten seiner Präsidentenschaft wurde ein Appell an den Patriarchen Bartholomäus über die Gewährung der Autokephalie an die orthodoxe Kirche in der Ukraine gerichtet. Es wurden verschiedene Möglichkeiten und Szenarios dafür geprüft.

Parallel passierten wichtige Events in der Geschichte der orthodoxen Welt. 2016 fand auf Kreta das Ökumenische Konzil statt, worauf der Ökumenische Patriarch große Hoffnungen gesetzt hatte. Die russische Kirche nahm daran nicht teil und sie hat nicht vor, das Konzil und seine Beschlüsse anzuerkennen. Das hat die Beziehungen zwischen den orthodoxen Kirchen stark verschärft. Moskau hat die ökumenische orthodoxe Religion tatsächlich herausgefordert, eine Möglichkeit demonstriert zu haben, dass die Vereinbarungen verletzt und die Autorität anderer Kirchen und zuallererst des Ökumenischen Patriarchen in Zweifel gestellt werden können. Das trägt zur Autorität der Moskauer Kirche nicht bei und ist eine Warnung für andere: die Bereitschaft, die Haltung und die Interessen Moskaus zu berücksichtigen, garantiert gar nicht, dass es auch Ihre Position in Betracht ziehen wird.

Im Hintergrund dieser Ereignisse und bei der Entwicklung der Verhandlungen, die zwischen dem Ökumenischem Patriarchat und Präsident der Ukraine andauerten, wurde auf dem Treffen am 9. April dieses Jahres zwischen dem Ökumenischen Patriarchen und dem Präsidenten Poroschenko das Einverständnis über den kanonischen und gesetzlichen Weg der Gewährung der Autokephalie erreicht.

Traditionell sieht dieser Weg eine Anfrage sowohl der weltlichen und geistlichen Macht als auch eine bestimmte Prozedur vor, die ihre Etappen hat. Derzeit findet gerader eine von ihnen – Informierung anderer Kirchen. Der Ökumenische Patriarch demonstriert anderen Kirchen, er habe nicht zu verheimlichen: eine Delegation des Patriarchats erläutert die Logik und die Gründe für die Gewährung der Autokephalie an die Orthodoxe Kirche in der Ukraine. Nach dem Abschluss der Informierung wird auf der Synode des Ökumenischen Patriarchats der Bericht der Kommission geprüft und in den Ergebnissen des Berichtes wird die Frage über die Gewährung von Tomos behandelt.

D.h., der Prozess wurde vor breiter Öffentlichkeit größtenteils geheim gehalten. Und erst im Frühjahr hat man den Prozess offengelegt.  

Ich hätte diesen Prozess eher Arbeitsvorgang  genannt. Es war notwendig, dass dem Ökumenischen Patriarchat über die religiöse Situation in der Ukraine genau bekannt wurde. Russland gibt sich große Mühe, um Mythen zu verbreiten. Über angebliche Gefahr eines religiösen Krieges – obwohl der einzige Krieg, der in der Ukraine geführt wird, die russische Aggression ist. Über "die Spaltung in der orthodoxen Religion" – obwohl gerade das Verhalten Russlands sie provoziert. Über "die Unterstützung der Moskauer Kirche von der Mehrheit der Gläubigen" – obwohl es soziologische Angaben aller Dienste gibt, die ein anderes Bild zeigen. Über "die Unterdrückung der kanonischen Kirche in der Ukraine" – obwohl Moskau außer der Propaganda keine Beweise anführen konnte.

Das Ökumenische Patriarchat prüft die Tatsachen sehr sorgfältig und akribisch, deshalb haben die Bemühungen Moskaus keinen Effekt, worauf der Kreml rechnet. Aber sie geben sich weiter Mühe. Verbreitet werden Mythen unter anderen Kirchen, unverhohlene Lüge erscheint in den Massenmedien.

Die beste Antwort darauf ist es, die Wahrheit zu verbreiten. Es ist doch unmöglich, im Informationsraum etwas zu verheimlichen. Die soziologischen Daten und die wahre Situation bezüglich des Verhaltens gegenüber der Kirche sowie das Benehmen der Priester verschiedener Kirchen, ihr Verhalten zu den kritischen Fragen: zum Krieg, der russischen Aggression, zu Veteranen, letzten Endes zu Gläubigen, das alles gibt es jede Menge in offenen Quellen.

Das alles bildet beim Ökumenischen Patriarchat das Verständnis dessen heran, auf welche Weise die Autokephalie zu gewähren ist. Wie einer der Vertreter dieser Kirche bei den Verhandlungen gesagt hat, er «verstehe nicht, wie ukrainische Hierarchen gegen die Bildung der ukrainischen Kirche sein können».

Übrigens muss man eine sehr wichtige Frage betonen, da ein und  derselbe Begriff oft verschiedene Bedeutung haben kann. Sowohl der Ökumenische Patriarch, als auch die Vertreter des Moskauer Patriarchats sprechen über die Bildung einer einheitlichen Kirche, die alle Orthodoxen in der Ukraine vereinigt hätte, aber verschiedene Wege sind ersichtlich. Das Ökumenische Patriarchat tritt für die Bildung einer einheitlichen Kirche auf, die alle Interessierten vereinigt hätte. Die Vertreter des Kiewer und Moskauer Patriarchats und der Ukrainischen autokephalen orthodoxen Kirche haben sich an den Patriarchen mit der entsprechenden Bitte gewendet. Sie werden sich in eine einheitliche Landeskirche vereinigen und somit wird die Spaltung abgeschaffen werden. Während im Moskauer Patriarchat man auf "die Buße und die Rückkehr in seinen Schoß" besteht. Aber UPZ МP ist tatsächlich ein untrennbarer Bestandteil der Russischen orthodoxen Kirche, mit Allem, was daraus folgert – Erwähnung des Patriarchen Kirill, Lösung der grundsätzlichen Fragen in Moskau und ähnliches.

Es entstand einfach der Eindruck, dass wenn die Frage der Autokephalie der Öffentlichkeit gestellt wurde, hat man bereits mit "dem Blitzkrieg" gerechnet. Aber es ergab sich, dass alles nicht so einfach sei...

Niemand hat mit dem Blitzkrieg gerechnet, da alle Prozesse ihre Logik und kanonischen Sinn haben. Die Frage war der Öffentlichkeit gestellt worden, als öffentliche Schritte notwendig waren - ein Appell der weltlichen und geistlichen Macht an den Patriarchen Bartholomäus. Geben Sie zu, es ist schwierig, das Appell des Präsidenten, das vom Parlament unterstützt wurde, sowie das Appell der Hierarchen einschließlich der Vertreter des Moskauer Patriarchats zu verheimlichen.     

Aber die Menschen hoffen natürlich auf das Beste und wenn aktive Bewegung bei der Frage, die nur in der neuesten Geschichte über 20 Jahre diskutiert wird, begonnen hatte, flackerten Erwartungen und Hoffnungen auf. Allerdings muss man eben jetzt außerordentlich ruhig und abgewogen sein. Wie Präsident sagt,  jetzt sei die Zeit, zu beten, zu kämpfen und zu arbeiten.

Der Prozess der Erhaltung der Autokephalie verläuft logisch  – wir sind bei weitem nicht die Ersten, wer ihn durchmacht. Übrigens hat auch Moskau seinerzeit die Autokephalie von Konstantinopel erhalten. Derzeit endet eine vollkommen konkrete Etappe, die mit der Informierung aller anderen Landeskirchen durch das Ökumenische Patriarchat verbunden ist.

Und die Erklärungen des Patriarchen Bartholomäus und der Hierarchen darüber, dass die Ukraine ein kanonisches Territorium Konstantinopels und nicht Moskaus sei, dass es notwendig sei, zur Einigung der ukrainischen Orthodoxen beizutragen, dass die Frage der Autokephalie diskutiert wird, zeigen nämlich, dass die Sache in Gang gesetzt wird. Die Vollendung wird aber nicht morgen sein.     

Nach der für die Ukraine optimistischen und für Moskau nicht angenehmen Erklärung Bartholomeus haben viele Menschen beschlossen, dass Tomos bereits in der Tasche sei. Welche Frist dessen Gewährung betrachten Sie? Wann werden alle Prozeduren abgeschlossen?  

Angesichts der Tatsache, dass wir alle Prozeduren erfüllen müssen, um eine Frage zu vermeiden, ob das kanonisch oder nicht kanonisch getan wurde, handelt es sich um nächste Monate.

Also, wie Patriarch Filaret erklärt hatte, kann das bereits in diesem Jahr sein?

Kann sein.

Sie sind säkulare Menschen und Sie haben bestimmt gewisse Beschränkungen für Kontakte mit religiösen Vertretern. Wie sieht das eben bei Beamten aus?

Das Gesetz über Gewissensfreiheit und religiöse Organisationen stellen fest, dass die Politik bezüglich dieser Beziehungen die Hilfe den berechtigten Interessen der Kirchen und der religiösen Organisationen vorsieht, darunter die Hilfe bei Kontakten mit religiösen Zentren und anderen Kirchen weltweit. Es nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht. Das ist die Frage der Staatssicherheit: natürlich soll die Kirche vom Staat getrennt sein. Aber wie Präsident sagt, soll sie noch mehr vom ausländischen Staat getrennt sein. Es gibt doch viele konkrete Beispiele, wenn die Kirche leider als ein Instrument des Hybridkriegs von Russland ausgenutzt wurde.

Das Hauptargument der Moskauer Kirche in der Ukraine ist, dass die UPZ KP keine kanonische Kirche sei. Wurde das in Betracht gezogen, als Konstantinopel das Appell entgegengenommen hatte? Haben einige Unterschriften der Priester der UPK MP ihre Rolle gespielt?

Das Ökumenische Patriarchat geht davon aus, dass es Dutzende Millionen Menschen gibt, die ihre Präsenz in der Russischen orthodoxen Kirche bzw. UPZ МP nicht sehen, die ein Teil der Russischen Orthodoxen Kirche ist. Aber diesen Menschen darf man nicht orthodoxen Verkehr, Gemeinschaft bei der orthodoxen Religion weltweit absagen. Liegt dieser Weg durch die Bildung einer neuen Kirche, so muss man ihn gehen.

Der Ökumenische Patriarch als der Erste unter Vorstehern der orthodoxen Kirchen hat einige einzigartige Prärogative. Das Wichtigste für uns ist das, dass gerade er und der Synod des Ökumenischen Patriarchats die Autokephalie  anderer Kirchen anerkennen. Das bestritt Moskau, aber es ist dabei in der Minderheit. Es selbst hat doch die Autokephalie erhalten, vom Ökumenischen Patriarchat anerkannt zu sein, aber für uns will es aus irgendeinem Grunde diesen Weg verbieten.

Das zweite Prärogativ. Der Ökumenische Patriarch ist die höchste Berufungsinstanz unter den orthodoxen Kirchen. Als gegen Patriarchen Filaret der Bannfluch verhängt worden war, hat er eine Berufung eingelegt, die im Synod des Ökumenischen Patriarchats behandelt werden kann.

Nicht der Staat hat zu entscheiden, welche Kirche kanonisch und welche nicht kanonisch ist. Aber werden wir an ein interessantes Detail erinnern. In der Pressemitteilung des Synods des Ökumenischen Patriarchats im April dieses Jahres, als Anfang der Prozeduren für die Gewährung der Autokephalie tatsächlich bekannt gegeben war, wurde betont: das Appell an den Ökumenischen Patriarchen über die Autokephalie haben «kirchliche Behörden» und nicht irgendwelche "Gruppen von Kirchenspaltern» eingereicht. Deshalb wie es Moskau auch darstellen würde, gibt es keine "Ablehnung" weder des Kiewer Patriarchats, noch UAPZ in Konstantinopel. Es gibt vollkommen bestimmte kanonische Prozeduren, die durchgeführt werden müssen. Und Orthodoxe der Ukraine erhalten ihre, von niemandem abhängige Kirche, die die Mehrheit von ihnen vereinigt.

UNTERSCHRIFTENSAMMLUNGSKAMPAGNE GEGEN AUTOKEPHALIE SCHIEFGEGANGEN

Präsident hat sich mehrmals mit dem Oberhaupt der UPZ MP Onufrij getroffen? Wie verläuft der Dialog? Wie ist die Haltung Onufrijs?

Die offizielle Haltung der UPZ MP wird in ihren Erklärungen dargelegt. Ich schließe nicht aus, dass sie unter dem Einfluss der Umstände oder Nachrichten aus Fanar ändern wird. Die Hauptsache ist, dass der Prozess zum Entstehen einer Autokephalie friedlich und ohne Zwang jeder der Seiten abläuft. Vorläufig ist es gerade so.

Aber Sie sehen sehr gut, was das Moskauer Patriarchat und seine Anhänger gegenüber Ihren Bemühungen tun. UPZ КP hat sogar  den Protest gegen die Einmischung Russlands in die kirchlichen Angelegenheiten in der Ukraine, die Anerkennung der Autokephalie zu behindern, geäußert.

Beliebige Handlungen, die entweder Gesetzesverstoß oder Gewalt sowie gottbehüte Blutvergießen bedeuten, werden eingehalten - von welcher Seite sie auch ausgehen würden.

Handelt es sich um Informationsveranstaltungen, so erklärt der Staat seine Haltung sowohl für die Bürger, als auch für andere Kirchen. Das ökumenische Patriarchat, andere Landeskirchen verfügen über ausreichende Informationen darüber, was in der Ukraine in Wirklichkeit geschieht. Und man kann gar nicht auf die Sachen verlassen, worauf Gegner der Autokephalie setzen.

Einschüchterung, Druck auf Hierarchen und Priester, Verbreitung der Lüge (in den Massenmedien oder durch Kirchengemeinden), Versuch, Konstantinopel vom Kurs auf die Autokephalie zu bringen, Sammeln von irgendwelchen Briefen – das alles überzeugt nur Initiatoren dieser Handlungen. Wir haben gesehen, wie die Kampagne für  Unterschriftensammlung gegen die Autokephalie gescheitert worden  ist: viele Priester oder sogar Bischöfe des Moskauer Patriarchats haben verzichtetet, daran teilzunehmen.

Aber die wichtigste Gegenwirkung der Lüge ist, Wahrheit zu sagen. Zu erklären, was in Wirklichkeit passiert. Welche Vollmächte Konstantinopel hat und wie sie verwendet, in welcher Etappe sich der Prozess befindet, wie sich andere Kirchen dazu verhalten.

Übrigens, trotz der Prognosen und der Erklärungen der Gegner der Autokephalie gibt es keine Ablehnung seitens anderer Kirchen. Es gibt eher den Wunsch, den offiziellen Beschluss von Fanar, dessen Umsetzung in der Ukraine zu erwarten und dann die Beziehungen mit der neuen Kirche, übrigens einer der größten orthodoxen Kirchen der Welt, aufzubauen.

Die Gegner der Autokephalie erschrecken, dass wegen der zukünftigen Trennung der Kirchen Blut vergossen wird.

Sie erschrecken immer dadurch. Aber es gibt alle Möglichkeiten, dieses Szenario nicht zuzulassen. Die Ukrainer sind weise und vermieden viele Fallen, die vom russischen Aggressor aufgestellt sind. Ich bin  überzeugt, sie werden auch diese vermeiden - dank Handlungen des Staates, dank Einsichtigkeit, Wachsamkeit und Toleranz der Bürger.

Gemäß der ukrainischen Gesetzgebung ist die Festlegung der Konfessionszugehörigkeit eine Frage der Gemeinden. Ich denke, danach wird der Beschluss über Tomos gefasst, viele Menschen werden an Ort bestimmen, zu welcher Kirche sie angehören. Der Staat wird dazu beitragen, dass es friedlich und freiwillig ist.

Man kann doch Konflikte nicht vermeiden, wenn es Anhänger verschiedener Kirchen 50 zu 50 geben wird.

Die Gesetzgebung sieht darauf eine Antwort vor. Es gibt etwas Varianten, aber sie alle basieren auf dem Dialog – insbesondere bezüglich der Gottesdienste, die abwechselnd abgehalten werden. Vielleicht muss man zusätzliche Änderungen an der Gesetzgebung vornehmen, aber deren Grundlage bleibt dieselbe.

Gibt es eine alternative Gewährung von Tomos, womit die ukrainische Seite einverstanden wäre?

Die Frage besteht nur darin, ob die Kirche vom Zentrum im Aggressor- Land unabhängig oder nicht sein kann. Die Autokephalie ist ein Weg zu der absolut sicheren und überzeugenden Unabhängigkeit.

Die potentielle Erhaltung von Tomos wird als eine starke PR-Manier vor dem Wahlen für Präsident eingeschätzt. Hat das Präsidialamt vorausberechnet, wie viele Prozente das Poroschenko bringen wird?

Wir beschäftigen uns mit der Frage des Beistandes der Autokephalie der orthodoxen Kirche in der Ukraine praktisch seit den ersten Tagen der Präsidentenschaft Petro Poroschenkos, deshalb ist das kein Elektorat-Projekt.

Für Präsident und sein Team ist das eine Frage der Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit, eine Frage der Garantieverpflichtung der Rechte für Dutzende Millionen der orthodoxen Gläubigen, die sich mit Moskauer Kirche nicht assoziieren, sondern vollwertiges Verkehr mit der orthodoxen Religion weltweit anknüpfen möchten. Dazu ist das eine Frage der Staatssicherheit, die kirchliche Frage wird doch vom russischen Aggressor im "Hybridkrieg" ausgenutzt. Das ist eine sehr ernste Motivation.

Glawkom

nj

Rostyslaw Pawlenko wurde laut dem Erlass des Staatsoberhauptes vom 30. Juli 2018 seines Amtes enthoben.

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