Treffen der Länder des Washington-Consensus in Jerewan

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Präsident Wolodymyr Selenskyj traf sich mit den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer des Washington-Consensus am Rande des Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan.

Das teilte Selenskyj auf dem Telegram-Kanal mit, berichtet Ukrinform. 

Ihm zufolge wurden beim Treffen die Stärkung der Luft- und Raketenabwehr, Beiträge zum PURL-Programm (Prioritized Ukraine Requirements List) sowie den Friedensprozess erörtert.

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„Ein gutes Treffen im Format des Washington-Consensus am Rande des Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft. Anwesend waren Emmanuel Macron, Keir Starmer, Giorgia Meloni, Jonas Gahr Støre, Donald Tusk, Petteri Orpo, Mark Carney, António Costa, Ursula von der Leyen und Mark Rutte“, schrieb Selenskyj.

Er dankte Kanada zudem für den neuen Beitrag zum PURL-Programm. Der Präsident wies darauf hin, dass der kanadische Premierminister Mark Carney vor dem Treffen zusätzliche 200 Millionen Dollar angekündigt habe. NATO-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigte, dass die Lieferung von Raketenabwehrsystemen an die Ukraine im Rahmen der bisherigen Vereinbarungen fortgesetzt werde.

Selenskyj zufolge wurden bei dem Treffen im Rahmen des Washington-Consensus auch die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges ausführlich erörtert.

Er bedankte sich zudem für das europäische Hilfspaket in Höhe von 90 Milliarden Euro.

Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am 3. Mai zum Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) eingetroffen, das am Montag, 4. Mai in Jerewan stattfindet.

Nach einer Reihe von Treffen und Verhandlungen in Armenien im Vorfeld des Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft am Samstag, 3. Mai nannte Wolodymyr Selenskyj drei zentrale Ziele seines Besuchs: Erstens einen würdigen Abschluss des Krieges näherzubringen, zweitens die Umsetzung des europäischen Hilfspakets für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro zu beschleunigen, drittens die ukrainische Luftabwehr und die Energieversorgung zu stärken.