Selenskyj: Ukraine und Syrien werden für Sicherheit und Entwicklung ihrer Gesellschaften zusammenarbeiten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab auf Telegram bekannt, er habe mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa eine Zusammenarbeit vereinbart, um mehr Sicherheit und Entwicklungschancen für ihre Staaten zu schaffen.
„Wir haben vereinbart, gemeinsam für mehr Sicherheit und Entwicklungschancen für unsere Gesellschaften zu sorgen“, erklärte der ukrainische Präsident.
Darüber hinaus erörterten die Parteien die Lage in der Region und die Aussichten auf eine Verbesserung. Sie sprachen auch über die Umstände des russischen Krieges gegen die Ukraine.
Laut Selenskyj besteht großes Interesse am Austausch militärischer und sicherheitspolitischer Erfahrungen.
Der ukrainische Präsident dankte für die Unterstützung der Ukraine und den Respekt gegenüber den Ukrainern.
Die Staatsoberhäupter sprachen außerdem über die Rolle der Ukraine als zuverlässiger Lebensmittellieferant und erörterten gemeinsame Möglichkeiten zur Stärkung der Ernährungssicherheit in der gesamten Region.
„Wir verstehen die aktuellen Energie- und Infrastrukturherausforderungen Syriens sehr gut. Wir sind bereit, gemeinsam die Möglichkeiten unserer Staaten und Völker zu steigern“, erklärte der ukrainische Präsident.
Neben bilateralen Treffen fand auch ein Treffen im trilateralen Format (Ukraine, Syrien, Türkei) statt. Die Präsidenten erörterten die Perspektiven für die Entwicklung aller Bereiche der Beziehungen, die Sicherheit und die Handelskooperation.
Dieses Treffen zwischen Selenskyj und al-Scharaa ist bereits das zweite. Die beiden Staatschefs trafen sich erstmals im September 2025 am Rande der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung. Damals unterzeichneten der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha und der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani in Anwesenheit der Präsidenten ein gemeinsames Kommuniqué zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen.
Heute ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in der syrischen Hauptstadt Damaskus eingetroffen, wo er wichtige Gespräche führen wird.
Foto: Präsidialamt