Selenskyj trifft sich mit irischer Außenministerin
Hauptthema des Treffens zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und der irischen Außenministerin Helen McEntee waren die Prioritäten dieses Landes während der EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Dies gab das ukrainische Staatsoberhaupt bei Telegram bekannt.
„Wir haben mit der irischen Außenministerin Helen McEntee die Prioritäten der irischen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte besprochen. Es ist sehr wichtig für die Ukraine, dass das Prinzip der Clusteröffnung für das Land, das seinen Verpflichtungen nachkommt, endlich funktioniert“, so Selenskyj.
Das Präsidialamt fügte hinzu, der Präsident habe betont, wie wichtig es sei, die Beitrittsverhandlungen der Ukraine zur Europäischen Union wieder in Gang zu bringen.
„Ihre Rolle in der zweiten Jahreshälfte ist entscheidend für die EU und natürlich auch für uns. Wir wollen selbstverständlich verstehen, wie wir schneller vorankommen können“, sagte Wolodymyr Selenskyj.
Er informierte Frau McEntee außerdem über die Ergebnisse seiner Besuche im Nahen Osten und das von der Ukraine vorgeschlagene Schutzsystem.
„Wir sind bereit, im solchen Format mit europäischen Partnern zusammenzuarbeiten, sowohl bilateral als auch im Rahmen des SAFE-Programms. Europa muss in allen Dimensionen geschützt werden, und ukrainisches Fachwissen kann einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit leisten“, betonte der ukrainische Präsident.
Er dankte Irland für alle Unterstützung: militärische, humanitäre und energetische.
Wie berichtet stellt Irland zusätzliche 40,3 Millionen Euro für humanitäre Hilfe und Stabilisierungsmaßnahmen für die Ukraine bereit. Damit erreicht die Gesamthilfe für dieses Jahr den höchsten Stand seit Beginn der russischen Invasion.
Foto: Präsidialamt