Bundestagspräsidentin im Parlament: Trotz des Krieges im Iran wird Deutschland Ukraine weiter im Blick behalten
Trotz des Krieges im Nahen Osten wird Deutschland die Ukraine nicht aus den Augen verlieren.
Das erklärte heute die deutsche Bundestagspräsidentin Julia Klöckner in ihrer Rede in der Werchowna Rada der Ukraine, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Vor weniger als zwei Wochen habe der Iran im Zentrum des öffentlichen Interesses der internationalen Gemeinschaft gestanden. Als Präsidentin des Deutschen Bundestages möchte ich Ihre heutige Besorgnis zerstreuen, obwohl ich sie verstehe: Wir werden die Ukraine nicht aus den Augen verlieren, im Gegenteil, denn Ihr Parlament sei heute die Verkörperung des demokratischen Widerstands Europas, sagte Klöckner.
Sie merkte an, dass jeder Sitzungstag im Parlament auch eine Botschaft an den russischen Präsidenten sei, „der Freiheit und Demokratie nur verachtet“.
Die Bundestagspräsidentin zollte den ukrainischen Parlamentariern Respekt für ihre Arbeit, die „die Demokratie nicht auf später verschieben, sondern sie jetzt leben“.
Deutschland werde an der Seite der Ukraine bleiben – für die Freiheit, für das Recht, für die Menschenwürde und für das Recht des Volkes, selbstbestimmt über seine Zukunft zu bestimmen. Deshalb sage ich: „Ruhm für die Ukraine!“, versicherte Klöckner.
Wie berichtet traf die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner am Mittwoch, dem 11. März, erstmals in Kyjiw ein.