Selenskyj erörtert mit österreichischem Bundeskanzler Energie, EU-Beitritt der Ukraine und Friedensprozess
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab auf Telegram bekannt, er habe mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker Energielage, den Friedensprozess und die Bedeutung eines konkreten Datums für den EU-Beitritt der Ukraine erörtert.
„Im Gespräch mit Bundeskanzler Christian Stocker haben wir die Energielage in der Ukraine erörtert. Russland greift den Energiesektor jeden Tag an, um die Ukrainer ohne Strom und Heizung zu lassen. Es ist daher sehr wichtig, dass die Partner darauf reagieren. Wir wissen es daher sehr zu schätzen, dass Österreich letzte Woche Mittel zur Unterstützung unseres Energiesektors bereitgestellt hat. Vielen Dank!“, erklärte Selenskyj.
Er informierte Stocker außerdem über die trilateralen Treffen der ukrainischen, amerikanischen und russischen Delegationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten in der vergangenen Woche.
„Zuallererst erörterten die Parteien militärische Fragen, sprachen aber auch über Sicherheitsgarantien. Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union ist eine der wichtigsten Sicherheitsgarantien, nicht nur für uns, sondern für ganz Europa. Denn die gemeinsame Stärke Europas ist insbesondere dank der ukrainischen Beiträge in den Bereichen Sicherheit, Technologie und Wirtschaft möglich. Deshalb sprechen wir von einem konkreten Datum – 2027 – und zählen auf die Unterstützung unserer Partner für unsere Position“, erklärte der ukrainische Präsident.
Selenskyj lud Christian Stocker zu einem Besuch in die Ukraine ein.
Wie berichtet, wird Österreich zusätzliche 3 Millionen Euro zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung angesichts der russischen Angriffe auf Energie- und kritische Infrastrukturen bereitstellen.
Foto: Präsidialamt