Statement der EU-Kommission zum Gaslieferstopp. EU wirft Russland Erpressung vor

Russland habe einmal mehr gezeigt, Gaslieferungen an Kunden in Europa als Erpressungsinstrument einzusetzen. Es zeigte erneut,  wie unzuverlässig Russland als Gaslieferant sei.

Dies erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ihre Erklärung wurde auf der Webseite der Europäischen Kommission veröffentlicht.

„Die Ankündigung von Gazprom, die Gaslieferungen an Kunden in Europa einseitig zu stoppen, ist ein weiterer Versuch Russlands, Europa zu erpressen. Das ist durch nichts zu rechtfertigen und nicht akzeptabel. Und es zeigt einmal mehr, wie unzuverlässig Russland als Gaslieferant ist. Wird sind auf dieses Szenario aber vorbereitet. Wir stehen in engem Kontakt mit allen Mitgliedstaaten", heißt es.

Ursula von der Leyen betonte ferner, man habe bereits daran gearbeitet, dass alternative Lieferquellen und die bestmöglichen Speichermengen für die gesamte EU bereitstehen. Die Mitgliedstaaten hätten in enger Abstimmung mit der Kommission solidarisch Notfallpläne für ein solches Szenario ausgearbeitet.

nj