Ukraine feiert den Tag der Würde und der Freiheit

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Der Tag der Würde und der Freiheit wird jährlich am 21. November gemäß dem Erlass des Präsidenten vom 13. November 2014 begangen. Der Tag wurde zu Ehren von zwei markanten und schicksalhaften Events der jüngsten ukrainischen Geschichte etabliert: der Orangen Revolution 2004 und der Revolution der Würde 2013.

Der Tag der Würde ist eine Art Nachfolger des Tages der Freiheit geworden, der zu Ehre der Orangen Revolution seit 2005 bis zum 22. November 2011 gefeiert, nachher aber abgeschafft wurde.

Eben am 21. November 2013 begannen die ersten Protestaktionen der ukrainischen Öffentlichkeit in Antwort auf die Entscheidung der damaligen Regierung. den Kurs auf die Europa-Integration einzustellen und die Vorbereitung auf die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union zu stoppen. Missachtung der gesetzgeberisch verankerten Prioritäten der Außenpolitik der Ukraine, was eigentlich das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union war, sorgte für Empörung der Ukrainer.

Es war offensichtlich für die ukrainische Gesellschaft geworen, dass sich das Land in Richtung eines totalen Autoritarismus mit dessen Missachtung der grundlegenden Menschenrechte, totaler Korruption, Willkür der Rechtschutzorgane, Repressionen und Terror bewege. Gerade das hat die Ukrainer dazu gezwungen, zuerst auf die Straßen Kyjiws und dann in anderen Städten der Ukraine zu gehen.  

Die Ereignisse entwickelten sich stürmisch und dramatisch - von friedlichen Versammlungen der Studenten bis Massenkundgebungen, brennenden Reifen, Molotow-Cocktails und Pflastersteinen, die zu Waffen in den Händen der Protestierenden wurden.  

Aber das am meisten Tragische war das, dass damals im Unterschied zu Ereignissen während der Orangen Revolution 106 Ukrainer gestorben waren und mehr als 2.000 verletzt wurden. Und das war nur der Preis von drei Monaten des Europa-Maidans.  

Die verbrecherische Macht, indem sie stürzte, machte alles, um auch die Ukraine mit sich in Vergessenheit zu bringen, sie dem "großen Bruder" in die Hand gebracht zu haben - die besetzte Krim, der Krieg im Donbass, verrückter Gegendruck der korrupten Beamten innerhalb des Landes, anhaltende goldene "Krätze" der Oligarchen - all das sind Realien der gegenwärtigen Ukraine.

Man muss aber auch nicht vergessen, dass der vom ukrainischen Volk gewählte Weg sehr schwer aber unumkehrbar ist - Events, die sich am Denkmal der Unabhängigkeit am 21. November 2013 ereigneten, werden immer noch fortgesetzt.

nj