Selenskyj nach Treffen mit Trump: Es gab keine Forderungen nach einseitigem Waffenstillstand

US-Präsident Donald Trump hat beim heutigen Treffen in New York die Frage einer einseitigen Waffenruhe nicht aufgeworfen.

Dies erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump,  berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

„Wir reden darüber, was können wir gegen diese Situation tun? Wir sprechen von einem Energiewaffenstillstand, zumindest wenn wir Putin nicht mehr zwingen können, den Krieg zu beenden", sagte Selenskyj.

Laut Selenskyj haben die USA jetzt einen Hebel, um Russland unter Druck zu setzen und zumindest einen Energiewaffenstillstand zu erzwingen. Insbesondere handle es sich um ein von Lindsey Graham initiiertes Gesetz, das es den Vereinigten Staaten ermöglicht, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen, erklärte Selenskyj.

Er äußerte auch die Hoffnung, dass alle Botschaften, die heute während der Verhandlungen der Staatschefs der Ukraine und der USA diskutiert wurden, Russland übergeben werden.

„Wir hoffen, dass das amerikanische Team ihm (Putin - Anm. d. Red.) nach unserem Treffen alle Botschaften übermittelt, und es wird die Möglichkeit eines Treffens geben (es handelt sich um ein trilaterales Treffen der Staats- und Regierungschefs (der USA, der Ukraine und Russlands) - Anm. d. Red.)“, betonte Selenskyj.

Foto: Wolodymyr Selenskyj / Telegram