Ostukraine: Vier Soldaten am Sonntag verletzt
Die russischen Besatzungstruppen haben am 10. November11 Mal die Waffenruhe in der Ostukraine gebrochen. Die Besatzer setzten die durch Minsker Vereinbarungen verbotenen 82-mm-Mörser sowie Flugabwehrkanonen, Granatwerfer, schwere Maschinengewehre, Handfeuerwaffen ein, teilte die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) am 11. November mit.
Im Operationsgebiet der Gruppe „Ost“ feuerte der Feind auf die ukrainischen Stellungen siebenmal, meldet der OVK-Stab. Nahe der Ortschaft Nowohnatiwka seien zweimal Panzerabwehrraketen-Systeme, in der Nähe der Ortschaft Krasnohoriwka zweimal 82-mm-Mörser, automatische Granatwerfer und schwere Maschinengewehre zum Einsatz gekommen. Die Armeestellungen unweit der Ortschaft Pisky hätten die Besatzer mit 82-mm-Mörsern, nahe der Ortschaft Beresowe mit Panzer-Granatwerfern, in der Nähe der Ortschaft Lebedynske mit schweren Maschinengewehren und anderen Schusswaffen beschossen.
Im Operationsgebiet der Gruppe „Nord“ griff der Feind viermal die Armeestellungen an, so der Stab. Er habe mit einer Flugabwehrkanone SU-23-2, Panzer-Granatwerfern und schweren Maschinengewehren in der Nähe der Ortschaften Majorske und Piwdenne, mit verschiedenen Granatwerfern und Handfeuerwaffen in der Nähe der Ortschaft Nowotoschkiwske, mit Panzer-Granatwerfern und schweren Maschinengewehren nahe der Ortschaft Luhanske gefeuert.
Bei einem Beschuss am 10. November wurden vier ukrainische Soldaten verletzt. Ein Fahrzeug wurde beschädigt. Die verletzten Soldaten sind nach Angaben des OVK-Stabs außer Lebensgefahr.