Wie viele Menschen in Oleschky verblieben sind, lässt sich nicht feststellen – Lubinez
Es ist derzeit unmöglich, die genaue Anzahl der in Oleschky verbliebenen Personen festzustellen.
Dies gab heute der Menschenrechtsbeauftragte der Werchowna Rada der Ukraine, Dmytro Lubinez, auf einer Pressekonferenz nach der humanitären Mission in der Stadt Oleschky bekannt, wie ein Korrespondent von Ukrinform berichtet.
„Ich kann keine genauen Zahlen nennen, wie viele Menschen noch in Oleschky leben. Prinzipiell ist es unmöglich, diese Daten zu überprüfen“, sagte Lubinez.
Er merkte auch an, dass alle Bürger, die ihren Ausreisewunsch geäußert hatten, evakuiert wurden. Es lägen jedoch bereits weitere Anträge auf Evakuierung von Personen mit eingeschränkter Mobilität vor. „Wir werden diese Daten an die russische Seite weitergeben und sie bitten, diese Bürger mit ihren Kräften vorrangig zu evakuieren“, so der Ombudsmann.
Gleichzeitig betonte er, dass im Rahmen dieser humanitären Mission auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität evakuiert wurden.
„Für die Evakuierung sind 22 Krankenwagen benutzt worden“, so der Menschenrechtsbeauftragte.
Er fügte hinzu, er habe keine Informationen darüber, ob sich noch Kinder in Oleschky befänden, die nicht ausgereist seien.
„Ich kann noch nicht sagen, ob sich noch Kinder in Oleschky befinden. Aber alle, die ausreisen wollten, sind ausgereist“, sagte Lubinez.
Er stellte klar, dass sich die Ombudsleute – der ukrainische und der russische – bei ihren Bemühungen um dieses Thema vorrangig um Familien mit Kindern kümmerten.
Er erinnerte daran, dass die First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, sich persönlich mit dieser Angelegenheit befasste.
Wie berichtet, kehrte am 31. Oktober eine ukrainische Delegation in das von der Ukraine kontrollierte Gebiet zurück, wo sie eine humanitäre Mission im vorübergehend besetzten Oleschky in der Region Cherson durchführte.
Heute rief die First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, dazu auf, die Waffenruhe in Oleschky als Ausgangspunkt für einen dauerhaften Frieden zwischen der Ukraine und Russland zu nutzen.
Ihren Angaben zufolge war die humanitäre Mission im vorübergehend besetzten Oleschky in der Region Cherson erfolgreich; in die Region wurden wichtige Hilfsgüter gebracht und die Evakuierung von fast 800 Menschen sichergestellt.