Stahlwerk Saporischstal zum dritten Mal angegriffen – vier Mitarbeiter verletzt
Die Russen haben das Stahlwerk Saporischstal zum dritten Mal innerhalb eines Monats mit Raketen angegriffen. Vier Mitarbeiter wurden verletzt, heisst es in einer Mitteilung auf der Webseite des Unternehmens.
Vier Raketen trafen eine Produktionsstätte des Unternehmens, welches nach den vorherigen Angriffen am 11. und 27. August den Betrieb noch nicht wiederaufgenommen hat. Vier Mitarbeiter wurden verletzt", hieß es.
Wie der Geschäftsführer der 'Metinvest'-Gruppe, Oleksandr Myronenko erklärte, stelle Saporischstal Gzßeisen und Stahl für zivile Zwecke her. Das Werk stelle keine Produkte für militärische Zwecke her und lagerte auf seinem Gelände nichts, was es zu einem militärischen Ziel machen könnte.
"Das Ausmaß der Zerstörungen wird mit jedem Angriff immer größer. Momentan ist es unmöglich, die zu bewerten, aber vorläufig stufen wir die Schäden als kritisch ein", sagte Myronenko.
Durch den Angriff wurde die Ausrüstung der Hochofen- und Martin- Stahlwerke, das Energiesystem sowie die logistische Infrastruktur beschädigt. Da das Werk stillgelegt wurde, bestehe es keine Gefahr einer technischen Katastrophe, versicherte das Unternehmen.
Die Zahl des Personals auf dem Gelände sei stark begrenzt worden.
Foto: Metinvest