Norwegischer Ministerpräsident besucht einen der Orte russischen Angriffs auf Kyjiw
In Kyjiw besichtigte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre einen der Orte, die durch den russischen Angriff auf die Hauptstadt beschädigt wurden.
Das teilte der Katastrophenschutzdienst der Ukraine mit, berichtet Ukrinform.
„Im Rahmen des offiziellen Besuchs in der Ukraine hat der Leiter des ukrainischen Katastrophenschutzdienstes, Andrij Danyk, mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre zusammengetroffen. Während des Treffens besichtigten sie einen der durch den russischen Angriff beschädigten Orte in Kyjiw“, heißt es in dem Bericht.
Der Leiter des ukrainischen Katastrophenschutzdienstes erläuterte der norwegischen Delegation den Algorithmus der Notfalleinsätze in Kriegszeiten und erzählte über die zentralen Herausforderungen, denen sich ukrainische Rettungskräfte täglich stellen müssen.
Wie Danyk anmerkte, arbeiten die Spezialisten des Katastrophenschutzdienstes unter schwierigen Bedingungen, oft unter der ständigen Bedrohung durch wiederholten Beschuss.
„Unsere Hauptaufgabe bleibt jedoch immer die Gleiche: Menschenleben retten, jedem Opfer helfen und die Folgen der Angriffe schnellstmöglich beseitigen“, betonte er.
Der Leiter des Katastrophenschutzes dankte der norwegischen Regierung und dem Volk für die unerschütterliche Unterstützung der Ukraine und die bedeutende Hilfe für die Einheiten des Staatlichen Katastrophenschutzes in dieser schwierigen Zeit.
Wie berichtet empfing Außenminister Andrij Sybiha heute am Kyjiwer Hauptbahnhof die Staats- und Regierungschefs sechs europäischer Länder und weitere hochrangige Beamten, die am Vorabend des ukrainischen Unabhängigkeitstages in der Hauptstadt eingetroffen waren. Unter ihnen war der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre, der sich vor seiner Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt zu den jüngsten russischen Angriffen äußerte: „Russland kennt keinerlei Skrupel, zwischen zivilen und militärischen Zielen zu unterscheiden. Gerade zivile Infrastruktur, Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser sind angegriffen worden, was einen systematischen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt.“